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Die größten Fallstricke bei der Pomodoro-Technik – und wie du sie umgehen kannst [P026]

pomodoro-technik

Wenn Pomodoro nicht funktioniert …

Die Pomodoro-Technik ist schon in einigen Blog-Beiträgen und Podcast-Episoden Haupt- oder Nebendarsteller gewesen – einfach, weil sie für viele Homeworker funktioniert.

Aber was ist eigentlich, wenn du Tomaten magst, aber beim ersten Bissen in diese feststellst, dass sie dir nicht schmeckt?

Nach vielen Gesprächen und schriftlichen Diskussionen mit Pomodoro-Nichtanwendern traue ich mich zu behaupten, dass diese über die immer selben Fallstricke stolpern:

1. „Die 25 Minuten sind bei Pomodoro zu kurz“

Zu kurz wofür?

Es ist nicht immer unbedingt notwendig, deine Aufgaben so zu zerlegen, dass sie in diese 25 Minuten passen. Viel ausschlaggebender ist, WIE du die 5 Minuten Pause nach einem Pomodoro-Abschnitt verbringst …

2. „Ich vergesse darauf, den Timer richtig zu stellen“

Ja, das kann ich nachvollziehen, ist mir zu Beginn genauso gegangen. Daher ist es wichtig, den für dich besten Pomodoro-Wecker zu finden. In der Episode erkläre ich kurz, warum ich mich für die Browser-Erweiterung für den Google-Chrome mit Namen Pomello entschieden habe.

3. „Das setzt mich zu sehr unter Druck“

Meine Theorie: diese Zeitbeschränkung erinnert uns alle ein bisserl an unsere Schulzeit ;-). In Tests oder bei Schularbeiten (heißt das eigentlich auch in Deutschland und der Schweiz so?) tickt die Uhr und zeigt uns unweigerlich an, wann „the point of no return“ eintritt. Und das hat natürlich negative Konsequenzen, wenn es sich nicht ausgeht.

Aber wo sind die „Strafen“ oder schlechten Beurteilungen bei der Pomodoro-Technik? – Nicht vorhanden. Nimm’s sportlich uns sieh‘ es als Training für dich an.

4. „Pomodoro funktioniert bei mir einfach nicht.“

Auf Nachfrage höre ich dann aber auch Aussagen wie „Ich werde immer von meinen Kunden unterbrochen“ oder ähnliches …

Pomodoro kann aber nur funktionieren, wenn du für diese Zeit (es müssen ja nicht 10 Stunden pro Tag sein!) wirklich alles, alles abdrehst, was dich von Außen stören könnte!

Dann klappt’s auch mit der Tomate.

In dieser Episode erfährst du:

  • Was die Pomodoro-Technik genau ist
  • Woher sie stammt
  • Wie Pomodoro funktioniert
  • Was die größten Fallstricke sind
  • Und wie Pomodoro trotzdem für dich funktionieren kann

Hier kannst du ins Abenteuer hineinhorchen!

Genannte Links und Ressourcen

Danke fürs Zuhören!

Bitte unterstütze mich dabei, den Podcast bekannter zu machen, indem du auf iTunes eine Rezension und/oder eine Bewertung hinterlässt! Hier zeige ich dir genau, wie’s geht.

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Fazit

Wie so oft ist es nicht die Technik ansich, die nicht funktioniert – der Umgang damit will trainiert bzw. auch auf deine eigenen Bedürfnisse angepasst werden.

Was nicht heißen soll, dass Pomodoro das Allheilmittel gegen Aufschieberitis, Unkonzentriertheit oder Ablenkungen ist. Aber es ist doch ein probates Fitnessgerät für deinen Fokus, das für dich bereit liegt. Du musst nur zugreifen!

P.S. Und bleib‘ neugierig!


 

4 Kommentare

  1. Hallo Claudia,

    vielen Dank für den „vegetarischen Input“ 🙂
    Ich werde mich jetzt wohl doch etwas intensiver mit den Tomaten auseinandersetzen.

    Jürgen
    PS: der Short-Link für diese Episode funktioniert nicht – musste mir dann den Artikel aus deiner Blog-Übersicht heraussuchen.

    • Hallo Jürgen!

      Das freut mich natürlich, dass ich dir dieses „Futter“ vielleicht doch schmackhaft machen konnte 🙂 Und danke für den Link-Hinweis, Fehler ist behoben!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  2. Hallo Claudia,

    ich hab aufgrund deines Artikels die Technik ausprobiert und bin begeistert!
    Mein Problem ist immer die Zeit im Blick zu behalten, die Zeit richtig einzuschätzen.
    Aktuell arbeite ich an einer Seminararbeit für mein Studium, die ich am Samstag abgeben muss. Die Technik hilft dranzubleiben! Echt klasse.
    Und Danke für den Tipp mit der Erweiterung im Browser, ich hatte mir eine Küchenuhr in Tomatenform gekauft Digital ist natürlich schicker
    Liebe Grüße, Valerie

    • Hallo Valerie!

      Das sind ja super Nachrichten – danke für dein Feedback! Ob schicker oder nicht, ist egal – Hauptsache, es wirkt 😉 Ich hatte einmal eine Kundin, die sich auch einen Küchenwecker gekauft hatte und das Ticken hat sie total genervt. Daraufhin hat sie den Wecker in die Schublade gesperrt – und gut war’s! Ich persönlich mag das Ticken, irgendwie hält es mich ab, herumzuirren …

      Viel Erfolg mit deiner Seminararbeit!
      Liebe Grüße,
      Claudia

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