Alle Artikel in: Produktivität und Effizienz

Kundenkontakt anstrengend

Was du tun und lassen kannst, wenn der Kundenkontakt anstrengend wird.

Das liegt nicht nur an deinen Kunden Bitte versteh‘ mich nicht falsch. Ich liebe es, Kundenkontakt zu haben! Sei es 1:1 oder in Kursen. Allerdings war das nicht immer so – und ganz ehrlich: Das war nicht immer die Schuld meiner Kunden! Das ist die Krux beim Arbeiten im Home-Office. Theoretisch bist du immer verfügbar und kannst jederzeit auf deine Kunden reagieren. Sprich, du kannst eigentlich immer arbeiten. Wenn du davon selbst überzeugt bist, dann teilst du das bewusst oder auch unbewusst deinen Kunden mit. Du selbst bist aber dafür verantwortlich, dass du auf deinen eigenen Energielevel, deine Regeneration und deinen Spaß an der Arbeit achtest! Meistens heißt das aber auch, in der Situation zu sein, Grenzen setzen zu müssen. Dir selbst und deinen Kunden. „Achte auf deine Energie! Setze Grenzen – dir und deinen Kunden!“ In den folgenden zwei Situationen, die ich gelesen oder gehört habe, zeige ich dir, was du selbst tun kannst, wenn der Kundenkontakt für dich anstrengend wird. Die Podcast-Episode zum Artikel Situation Nr. 1: Dein Kunde erwartet, dass du am …

Pomodoro-Technik funktioniert nicht

Fallstricke bei der Pomodoro-Technik – so umgehst du sie

Die Pomodoro-Technik ist schon in einigen Blog-Beiträgen und Podcast-Episoden Haupt- oder Nebendarsteller gewesen – einfach, weil sie für viele Homeworker funktioniert, in diesem Artikel habe ich bereits 20 Vorteile und einen Nachteil von Pomodoro beschrieben. Aber was ist eigentlich, wenn du Tomaten magst, aber beim ersten Bissen in diese feststellst, dass sie dir nicht schmeckt? Wenn Pomodoro nicht funktioniert … Nach vielen Gesprächen und schriftlichen Diskussionen mit Pomodoro-Nichtanwendern traue ich mich zu behaupten, dass diese über die immer selben Fallstricke stolpern: „Was tun, wenn Pomodoro nicht funktioniert?“ „Die 25 Minuten sind bei Pomodoro zu kurz“ Zu kurz wofür? Es ist nicht immer unbedingt notwendig, deine Aufgaben so zu zerlegen, dass sie in diese 25 Minuten passen. Viel ausschlaggebender ist, WIE du die 5 Minuten Pause nach einem Pomodoro-Abschnitt verbringst … Du kannst natürlich auch 3 x 25 Minuten an einer Aufgabe arbeiten! Ausschlaggebend ist zwischendurch die Pause. „Ich vergesse darauf, den Timer richtigzustellen“ Ja, das kann ich nachvollziehen, ist mir zu Beginn genauso gegangen. Daher ist es wichtig, den für dich besten Pomodoro-Wecker zu finden. …

Workflow aufbauen

Leserfrage: Was meinst du mit Workflow?

In der letzten Woche hat mich zur Podcast-Episode „Ist Automatisierung böse? 3 leichte Wege zum Einstieg“ eine Frage erreicht, die mir wieder einmal zeigt, dass die eigenen Bilder oder Definitionen im Kopf nicht immer völlig klar und dieselben sind, wie in allen anderen Köpfen: „Claudia, du sprichst so oft von irgendwelchen Workflows – was meinst du genau damit, ich bin ja alleine und habe kein Team um mich?“ Also bin ich im Netz auf die Suche nach einer allgemein gültigen Definition gegangen und habe bemerkt, dass es fast keine Artikel darüber gibt, wie du dir als Solopreneur sinnvolle Workflows aufbauen kannst. Die meisten Artikel handeln von mächtigen Tools, mit deren Hilfe komplizierte Prozesse in großen Teams abgebildet werden können. Gibt’s kein deutsches Wort für „Workflow“? Allgemein könnte man sagen: „Ein Workflow ist der definierte Aufbau von einzelnen Arbeitsschritten, um einen reibungslosen Ablauf des Arbeitsprozesses zu gewährleisten.“ – oder so ähnlich. Klingt sehr technisch. Wenn du allerdings deinen Alltag beobachtest, wirst du bemerken, dass du bereits einige Workflows aufgebaut hast. Einfaches Beispiel: die Post. Bzw. das …

Erste Schritte zur Automatisierung im Online-Business

Ist Automatisierung böse? 3 leichte Möglichkeiten zum Einstieg

In einem meiner Blogbeiträge ging es in gewisser Weise schon um das Thema Automatisierung, nämlich um das Befüllen der Social-Media-Kanäle mithilfe eines Tools – und der Konsequenzen, die sich daraus eventuell ergeben. Aber das automatische Posten ist bei Weitem nicht alles, was du an Arbeitsabläufen in deinem Business über diverse Tools abwickeln (lassen) kannst. Du kannst dir und deinen Kunden das Vereinbaren von Terminen erleichtern. Du kannst dich an etwas erinnern lassen. Du kannst verschiedene Tools miteinander arbeiten lassen. Du kannst mit mehr Menschen gleichzeitig Kontakt halten. Du kannst deinen Kunden ein Service anbieten, das du ohne Automatisierung gar nicht abwickeln könntest. Totale Automatisierung ist aber nicht das Ziel Ein kontroverses Thema, sein Business in gewissem Maße unabhängig von sich selbst zu machen. Das erlebe ich immer wieder. Sowohl wenn es um Tools geht, als auch, wenn „selbst gemachte“ Abläufe automatisiert werden sollen, wie z.B. Routinen oder Gewohnheiten. „Auch hilfreiche Gewohnheiten sind eine Automatisierung.“ Welche Ziele kannst du mit Automatisierung erreichen? Du musst weniger denken bzw. dir weniger merken. Du „sparst“ Zeit, wenn du weniger händisch …

Ausreden

Und was sind deine Ausreden?

Vorige Woche hatte ich die großartige Gelegenheit, ein Seminar mit Shailia Stephens und Sandra Heim in Frankfurt mitzuerleben. Und ich muss sagen: das waren zwei so intensive und erkenntnisreiche Tage, wie ich sie sehr selten erlebt habe. Nicht, dass ich vieles, was ich gehört habe, nicht schon gewusst habe – im Wissen sind wir ja alle gut. Oft braucht es ein besonderes Setting oder besondere Menschen. Einen besonderen Zeitpunkt, um die Dinge an sich heranzulassen. Und zwar so nahe, dass sie wirklich etwas bewirken und nachhallen. Auf meiner Heimreise habe ich darüber nachgedacht, wie ich es schaffen könnte, dir alles, was ich gehört und an mich heran gelassen habe, in diesen Artikel zu packen. Geht nicht, du ahnst es schon ;-) Also schnappe ich mir einen Kern, von dem ich denke, dass er auch für dich im Home-Office spannend sein könnte: Meine und deine Ausreden Ausreden, die dich daran hindern, das zu tun was gut für dich ist. Ausreden, die dich daran hindern, zu wachsen. Ausreden, die dich daran hindern, authentisch zu sein. Ausreden, die …

Wann es Zeit ist, deine ToDo-Liste zu ignorieren

Es gibt diese Tage … In der letzten Woche hatte ich einen dieser Tage … an denen überhaupt nichts geht. OK, da war der Computer bzw. das Nichtfunktionieren des Computers daran schuld, aber es gibt auch viele andere „Gelegenheiten“, bei denen deine Planung völlig durcheinander gewürfelt wird. Oder es wird jemand krank, oder du hast das Gefühl, es wird alles zu viel. Kennst du diese Tage? Dann ist es Zeit, deine ToDo-Liste zu ignorieren und dich auf das zu fokussieren, was gerade wirklich wichtig ist. Das Beruhigende ist ja: Es läuft dir mit Sicherheit nichts davon ;-). In dieser Episode erfährst du: Wann es Zeit ist, in den Vogel-Strauß-Modus zu wechseln. Was ich in dieser Situation falsch gemacht habe. Was ich richtig gemacht habe. Die ersten drei Schritte raus aus der Krise. P.S: Und nicht vergessen: Bleib neugierig!

fokussiert arbeiten und Scheuklappen aufsetzen

Wo nehm‘ ich bloß den Fokus her?

Techniken und Methoden alleine bringen’s nicht! Sich auf eine einzige Sache zu konzentrieren, ist für viele etwas, das nicht unbedingt Spaß macht. Wo es am Wegesrand doch so unheimlich spannende Dinge gibt, die mindestens genauso interessant sind! Das vielseitige Interesse bis hin zu Multitasking wird in meinen Augen auch recht oft mit „Kreativität“ gleichgesetzt. Aber Fokus bedeutet nicht, dass du dich nur für eine Sache interessieren darfst und mit Scheuklappen durch’s Leben läufst. Es bedeutet nur, dass du dich zu einer Zeit mit einer Sache beschäftigst. Dann eben die Scheuklappen aufsetzt, um sie, nachdem du fertig bist, wieder abzunehmen. „Mach eines – aber das richtig!“ Genau dieser Wechsel ist für uns Selbständige besonders schwierig, wie ich beobachten kann – nicht nur bei meinen Kunden :-). Was macht es so schwer, den Fokus zu halten? Vorweg: es gibt unzählige Methoden, Techniken und Tipps, die du dazu verwenden kannst, um konzentriert bei einer Sache zu bleiben. Ich habe allerdings beobachtet, dass die ganzen Tipps überhaupt nichts helfen, wenn die Basis dafür nicht gelegt ist. Und diese Basis …

Prioritäten setzen

5 schnelle Fragen, um deine Prioritäten leichter zu setzen

Prioritäten setzen leicht gemacht? Auch wieder so ein Begriff, der einem schnell einmal an den Kopf geworfen wird: „Na da musst du einfach andere Prioritäten setzen!„. Damit wird ein sehr komplexes Thema in nur einen Satz gequetscht. Was drinnen nicht steht ist, WIE du FÜR DICH Prioritäten setzen kannst. Das kommt nämlich – wie so oft – ganz drauf an und ist somit sehr individuell und bedeutet unterm Strich eines: „Prioritäten setzen bedeutet Entscheidungen treffen.“ Methodik ist nicht alles! Methoden gibt es einige und in der Episode reiße ich auch ein paar davon an: Die ABC-Methode Die Eisenhower-Matrix Die Alpen-Methode Bei allen dreien werden die anstehenden Aufgaben nach bestimmten Kriterien (meist wichtig und/oder dringend) bewertet und danach sortiert, wobei die Alpen-Methode in meiner Wahrnehmung dabei noch Schritte davor und danach einfügt. Das macht sie neben dem priorisieren auch für die Umsetzung wertvoll. Damit kümmerst du dich nämlich nicht nur um die Wichtigkeit und Dringlichkeit einer Aufgabe, sondern auch darum, wie lange du geschätzt dafür benötigen wirst. Außerdem hältst du, nachdem du die Aufgaben erledigt hast, …

Wo soll ich bloß anfangen?

Wo fang‘ ich nur an??

Zuerst das Positive: es gibt unendlich viele Möglichkeiten, wie du es angehen kannst. Das Internet ist voll davon – inklusive meines Blogs. Die Schattenseite: es gibt unendlich viele Möglichkeiten, wie du es angehen kannst … Was eigentlich anfangen? Sorry, hatte ich nicht gleich geschrieben. Es geht (natürlich) um dein Selbstmanagement im Home-Office ;-) Diese Frage (Wo soll ich nur anfangen??) höre ich oft. Vor allem, wenn sich Menschen für ein kostenloses Orientierungs-Gespräch bei mir anmelden und mir schreiben, was sie gerade bewegt und beschäftigt. Da bekomme ich alles aufgezählt, was sie machen möchten, was ansteht, welche Altlasten sie mit sich herumschleppen und ja, manchmal halte ich beim Lesen die Luft an. Weil der Druck rüberkommt. Der Druck, unter dem diese Menschen stehen, alles sofort und gleichzeitig anzugehen. An einer Baustelle wird begonnen, dann fehlt ein Element, um weiterzumachen – und schon ist die nächste Baustelle eröffnet. Und so weiter … naja, vielleicht kennst du das auch. Die Podcast-Episode zum Artikel Was fehlt? Ein System. Meist eigentlich sogar das Fundament. Um nicht das Beispiel Haus zu …

Erste Hilfe bei Chaos

Dein Erste-Hilfe-Koffer wenn das Chaos zurückkehrt

Alles perfekt, oder? Entschuldige die Überschrift – ein bisserl Sarkasmus muss manchmal sein … Denn gar nichts ist perfekt, vor allem im Selbstmanagement im Home-Office! Die Einen sagen, dass Selbstmanagement ein Perpetuum Mobile ist, das, einmal angestupst, einfach läuft – die Anderen sind eher an die Sisyphusaufgaben erinnert – nie enden wollend. Und ich sitze genau in der Mitte, ich denke nämlich, dass beides richtig ist. Situationsabhängig halt. Und manchmal ist Selbstmanagement sogar eine Raketenwissenschaft. Vor allem, wenn alles so gut geklappt hatte und dann ist es plötzlich wieder da, das Chaos! „Selbstmanagement ist kein Perpetuum Mobile – leider …“ Nein, nicht „Täglich grüßt das Murmeltier“, aber auch im Kurs Home-sweet-Office erlebe ich immer wieder frustrierte Hilferufe nach dem Motto „Hat doch schon so super geklappt, aber gerade jetzt geht gar nichts mehr …„. Aber warum ist das eigentlich so? Wie kommt’s nach guten Phasen zum Chaos, zur Überforderung, übervollen ToDo-Listen und dem Gefühl, niemals wieder den Horizont im Posteingang sehen zu können? Neben der Analyse, was beim letzten solchen Murmeltier-Tag passiert ist, ist zuerst …