Alle Artikel in: Selbstmanagement und Selbstführung

Innere Ablenker verhindern

Wie du deinen inneren Ablenkern ein Schnippchen schlägst

Wenn über Ablenkung geseufzt wird, dann stehen oft an erster Stelle die Klassiker wie Facebook, eMail, Telefon, Waschmaschine und Co. Für all diese Ablenkungen von außen gibt es recht probate Mittel, sogar Tools (OK, bei der Waschmaschine nicht …), um sie zu vermeiden und deinen Flow nicht unterbrechen zu lassen. Es sind die Inneren Ablenker … Wobei – wenn du erst einmal im berühmten Flow schwimmst, dann ist es eher unwahrscheinlich, dass du dich von solchen äußeren Kleinigkeiten unterbrechen lässt. Aber, wie gesagt, dagegen lässt sich recht leicht etwas tun. Handy auf Flugmodus stellen. Facebook Benachrichtigungen abstellen und die App oder das Browserfenster schließen. EMail-Programm schließen. Welche inneren #Ablenker hindern dich am fokussierten Arbeiten? Click To Tweet Was allerdings ein bisserl schwieriger scheint, ist die inneren Ablenker auszuschalten. Deine Gedanken und Gefühle. Denn dafür gibt es keinen Knopf. Der Druck, das aber zu wollen (weil du dich ja konzentriert mit etwas anderem beschäftigen solltest …) wird immer größer und das Ringelspiel nimmt Fahrt auf. Immer wieder bekomme ich als Rückmeldung auf eine meiner drei Zutritts-Fragen …

Wenn Veränderung schwer fällt

Wenn Veränderung schwer fällt – wer ist der Chef?

Riccarda Larcher, eine Kollegin aus Wien, kenne ich nun schon seit ca. 2015, als sie mich für einen Vortrag in der Wirtschaftskammer vermittelt hatte. Übrigens auch eine große Veränderung für mich, von den Webinaren zu einer Präsenz-Veranstaltung mit 100 Zuhörern … Das Thema dieses Interview ist Veränderung – und warum es uns so schwer fällt, genau das zu tun: etwas zu verändern bzw. mit Veränderungen umzugehen. Riccarda ist Mental- und Intuitionstrainerin und ist mit diesem Problem ihrer KundInnen sehr häufig konfrontiert und zeigt ihnen, wie sie Klarheit gewinnen – und damit die Veränderung leichter einleiten können. Mit #Klarheit fällt #Veränderung leichter! Click To Tweet Warum fällt Veränderung schwer? Veränderungen sind körperlich und mental anstrengend.  Je länger wir gewisse regelmäßig tun, desto tiefere Spuren hinterlässt das im Gehirn. Außerdem werden Wohlfühl-Hormone ausgeschüttet – und davon möchte unser Körper natürlich mehr. Wenn der Geist nun auf die Idee kommt, etwas zu verändern, entsteht der erste Widerstand auf Körper-Ebene, weil er Angst hat, dass er seine Wohlfühl-Hormone verliert. Das heißt, jede Veränderung führt auch zu einem inneren „Kampf“ …

auf Veränderung vorbereiten

So bereitest du dich auf große Veränderungen vor

Dieser Artikel ist gleichzeitig mein Beitrag zu meiner Blogparade „Wenn ich DAS vorher gewusst hätte …“ Anfang dieses Sommers hatte ich eine Anfrage für ein 1:1-Coaching von einer jungen Frau, die folgende Veränderung in ihrem Leben ab Herbst hatte: Sie stockt ihre Arbeitszeit von 20 auf 40 Stunden auf und sie beginnt ein berufsbegleitendes Studium mit täglichen Präsenzveranstaltungen am Abend. Uff. Das klingt nach viel. Eigentlich viel zu viel. Gleichzeitig hat sie mir erzählt, dass sie mit ihrer Haushaltsführung total unzufrieden ist und sich eigentlich überhaupt nicht in ihrem Zuhause wohlfühlt. Um es kurz zu machen: sie hat sich dann aus finanziellen Gründen gegen das Coaching entschieden und ich habe ihr per Mail noch ein paar Tipps geschrieben, die ich heute hier aufdröseln möchte. Denn es gibt immer wieder solche große Veränderungen im Leben, die es auch erforderlich machen, dein bisheriges Denken und Tun völlig über den Haufen zu werfen oder zu optimieren. Ich habe mich bei dem Gespräch mit ihr sofort an eine Zeit vor mehr als 22 Jahren zurückerinnert, als so eine Riesenveränderung …

Bist du ein cooler Chef für dich?

Bist du ein cooler Chef für dich?

Was für eine Frage … Thomas Reining hat mich zu seiner Blogparade „Die coole Führungskraft“ eingeladen – und das könnte durchaus passen, weil ich seit nunmehr 27 Jahren im gleichen Unternehmen das Glück habe, als Angestellte sehr coole Führungskräfte gehabt zu haben. Doch daneben bin ich jetzt seit 2005 auch selbständig – und da ist sie mir eingeschossen, die Frage, die ich dir heute stellen möchte: Bist du ein cooler Chef für dich? Davor steht aber eine grundsätzliche Frage. Nämlich die, was das denn überhaupt ist, eine coole Führungskraft. Da ich davon überzeugt bin, dass mein Chef, der leider das Unternehmen verlassen hat, eine absolut großartiger Chef war, fange ich als Antwort auf diese Frage am besten an, ihn ein bisserl zu charakterisieren. Übrigens, lieber Hannes: ein Hoch auf dich! Die Podcast-Episode zum Artikel Mein cooler Chef Hannes und was ihn ausgemacht hat Ich würde es so zusammenfassen: Er hat ein ausgeprägtes Interesse an Menschen. Er ist total flexibel im Denken und Handeln – und zwar, ohne das Ziel (der Abteilung) aus den Augen zu …

Wenn Kundenkontakt anstrengend wird

Was du tun und lassen kannst, wenn der Kundenkontakt anstrengend wird.

Das liegt nicht nur an deinen Kunden Bitte versteh‘ mich nicht falsch. Ich liebe es, mit meinen Kunden zu arbeiten! Sei es 1:1 oder in Kursen. Allerdings war das nicht immer so – und ganz ehrlich: Das war nicht immer die Schuld meiner Kunden! Das ist die Krux beim Arbeiten im Home-Office. Theoretisch bist du immer verfügbar und kannst jederzeit auf deine Kunden reagieren. Sprich, du kannst eigentlich immer arbeiten. Wenn du davon selbst überzeugt bist, dann teilst du das bewusst oder auch unbewusst deinen Kunden mit. Du selbst bist aber dafür verantwortlich, dass du auf deinen eigenen Energielevel, deine Regeneration und deinen Spaß an der Arbeit achtest! Meistens heißt das aber auch, in der Situation zu sein, Grenzen setzen zu müssen. Dir selbst und deinen Kunden. Achte auf deine Energie! Setze Grenzen – dir und deinen Kunden! Click To Tweet In den folgenden zwei Situationen, die ich gelesen oder gehört habe, zeige ich dir, was du selbst tun kannst, wenn der Kundenkontakt für dich anstrengend wird. Die Podcast-Episode zum Artikel Situation Nr. 1: Dein …

Erfolge feiern

Was hält dich davon ab, deine Erfolge zu feiern?

Was wäre der Abschluss eines Jahres, ohne dir deine Erfolge bewusst zu machen? Zwar nicht ganz sinnlos aber du würdest nicht das Optimum aus diesem Rückblick herausholen. Höre ich da vielleicht ein zartes Stimmchen aus deinem Hinterkopf, das sagt: „Ja aber ich hab‘ doch gar nichts Besonderes gemacht – und vor allem so viel, was ich mir vorgenommen hatte, gar nicht umgesetzt! Was soll ich denn da feiern?“ Schau‘ genau hin, was dich abhält: Du nimmst deine eigene Stärken als selbstverständlich Ein Phänomen, das ich vor allem bei meinen KundInnen in der 1:1-Beratung beobachte. Sie leisten tolle Arbeit und weil ihnen gewisse Aufgaben leicht fallen, werden diese als selbstverständlich genommen. Geht’s dir auch manchmal so? Da steckt vielleicht die Überzeugung dahinter, dass Erfolge „erkämpft“ werden müssen. Das führt allerdings leider dazu, dass du das, was du bereits kannst, nicht wertschätzt! Du vergleichst deine Erfolge mit denen von anderen Gerade für uns Onliner ist es ja sehr leicht, jemanden zu finden (bewusst oder unbewusst), der „mehr“ schafft. Mehr Fans. Mehr Produkte. Mehr Sichtbarkeit. Mehr Umsatz. Mehr …

Ausreden

Und was sind deine Ausreden?

Vorige Woche hatte ich die großartige Gelegenheit, ein Seminar mit Shailia Stephens und Sandra Heim in Frankfurt mitzuerleben. Und ich muss sagen: das waren zwei so intensive und erkenntnisreiche Tage, wie ich sie sehr selten erlebt habe. Nicht, dass ich vieles, was ich gehört habe, nicht schon gewusst habe – im Wissen sind wir ja alle gut. Oft braucht es ein besonderes Setting oder besondere Menschen. Einen besonderen Zeitpunkt, um die Dinge an sich heranzulassen. Und zwar so nahe, dass sie wirklich etwas bewirken und nachhallen. Auf meiner Heimreise habe ich darüber nachgedacht, wie ich es schaffen könnte, dir alles, was ich gehört und an mich heran gelassen habe, in diesen Artikel zu packen. Geht nicht, du ahnst es schon ;-) Also schnappe ich mir einen Kern, von dem ich denke, dass er auch für dich im Home-Office spannend sein könnte: Meine und deine Ausreden Ausreden, die dich daran hindern, das zu tun was gut für dich ist. Ausreden, die dich daran hindern, zu wachsen. Ausreden, die dich daran hindern, authentisch zu sein. Ausreden, die …

Wenn die Perfektionsfalle zuschnappt

Voll in die Perfektionsfalle getappt!

Ich war total blockiert … Vorige Woche hat das BlogMomentum von Markus Cerenak begonnen. Erste Aufgabe: eine Ist-Analyse des eigenen Business mit Gedanken zur eigenen Vision, den Kernaussagen, dem Geschäftsmodell und noch vielen gar nicht so leichten Themen. Und es sollte ein großartiger, einmaliger – ja, perfekter Artikel mit perfekten Gedanken und Worten sein. Pustekuchen. Es ist nämlich gar nichts perfekt. Und weißt du, was das Positive daran ist? Was nicht #perfekt ist, darf sich weiterentwickeln! Click To Tweet Dieser tröstliche und sogar motivierende Gedanke hat mich dann doch dazu gebracht, nicht völlig aufzugeben und das BlogMomentum zu ignorieren. Sondern unperfekt mitzumachen und mir aus dieser Perspektive meinen Blog und mein Business anzuschauen. Der perfekte Elevator-Pitch? Schau‘, was ich auf meiner Festplatte gefunden habe! Eine Mindmap vom 30.10.2013. Die Dokumentation einer Podcast-Episode von Markus. Und nicht weiter bearbeitet. Ein typisches „Irgendwann-Thema“ :-). Mit dem Anspruch auf DEN perfekten Elevator-Pitch habe ich die Mindmap damals erstellt. Du siehst, wenn du auf den perfekten Augenblick wartest, kommst du drei Jahre später drauf, dass er nicht kommt … Daher …

Aufschieberitis

Was Motorradfahren mit Aufschieberitis zu tun hat

Weit hergeholt, dieser Vergleich? Tja – hätte ich vor Kurzem auch noch gesagt … aber im Angesicht der vorbeiflitzenden Straße ist mir aufgefallen, was meine Gedanken so mit mir und meinem Mindset anstellen. Es sind nur Bilder in deinem Kopf – fang an! #Selbstmanagement Click To Tweet Oft reicht es ja schon, etwas wahrzunehmen, um eine Veränderung zu bewirken. Das bekomme ich immer wieder auch von meinen Kunden zurückgemeldet, wenn ich sie bitte, ein Zeitprotokoll zu führen. „Alleine, dass ich mich beobachte, führt schon dazu, dass ich effizienter arbeite„. Jepp, so ist es. Welche Wahrnehmung es war, die mich zu diesem doch recht abstrusen Vergleich gebracht hat, erfährst du in dieser Episode. Heute gibt es: (M)eine Geschichte über’s Motorradfahren mit einem kleinen Geständnis. Ich schließe für dich den Kreis zur Aufschieberitis. Verpasse der Aufschieberitis einen neuen Namen. Drei Tipps, wie du mit dieser Erkenntnis endlich anfangst!

Erste Hilfe bei Chaos

Dein Erste-Hilfe-Koffer wenn das Chaos zurückkehrt

Alles perfekt, oder? Entschuldige die Überschrift – ein bisserl Sarkasmus muss manchmal sein … Denn gar nichts ist perfekt, vor allem im Selbstmanagement im Home-Office! Die Einen sagen, dass Selbstmanagement ein Perpetuum Mobile ist, das, einmal angestupst, einfach läuft – die Anderen sind eher an die Sisyphosaufgaben erinnert – nie enden wollend. Und ich sitze genau in der Mitte, ich denke nämlich, dass beides richtig ist. Situationsabhängig halt. Und manchmal ist Selbstmanagement sogar eine Raketenwissenschaft. Vor allem, wenn alles so gut geklappt hatte und dann ist es plötzlich wieder da, das Chaos! #Selbstmanagement ist kein Perpetuum Mobile – leider #Homeoffice Click To Tweet Nein, nicht „Täglich grüßt das Murmeltier“, aber auch im Kurs Home-sweet-Office erlebe ich immer wieder frustrierte Hilferufe nach dem Motto „Hat doch schon so super geklappt, aber gerade jetzt geht gar nichts mehr …„. Aber warum ist das eigentlich so? Wie kommt’s nach guten Phasen zum Chaos, zur Überforderung, übervollen ToDo-Listen und dem Gefühl, niemals wieder den Horizont im Posteingang sehen zu können? Neben der Analyse, was beim letzten solchen Murmeltier-Tag passiert …