Autor: Claudia Kauscheder

Tipps für Blog-Einsteiger

3 Blog-Einsteiger-Tipps mit der magischen 100

„Womit fang‘ ich an?“ Das ist eine der häufigen Fragen, die mir gestellt werden. Und da ist es ganz egal, ob es um Projektplanung, Chaos im Büro oder eben ums Bloggen geht. Letzteres wurde für ein paar der TeilnehmerInnen von Home-sweet-Office 2.0 in den letzten Wochen immer wichtiger. Nicht, dass dieses Programm darauf ausgelegt wären, jemandem das Bloggen beizubringen. Allerdings kommt mit dem besseren Selbstmanagement auch automatisch „mehr Zeit für …“ heraus. Und diese Zeit wird dann von meinen TeilnehmerInnen gerne genutzt, vernachlässigte Blogs wieder aufleben zu lassen oder eben ganz neu zu beginnen. Wie gesagt: ich bin weit entfernt von einer Blogging-Expertin (auch wenn ich „es“ bereits seit 2013 tue …). Aber trotzdem gebe ich gerne „100-er“-Tipps an meine TeilnehmerInnen weiter. Weil auch hier die Devise gilt: Trenne Denken vom Tun! Und mit dem Denken kannst du Schwung fürs Tun holen. Schreibe 100 Headlines für deinen Blog auf Am Beginn des Blogs (oder vielleicht auch deiner Fanpage?) steht wahrscheinlich auch für dich die Frage: „Worüber soll ich überhaupt schreiben?“ Vielleicht interessieren dich viele unterschiedliche …

Einen Scheiß muss ich!

Manchen Scheiß muss ich … Blogparade

Klar ist der Sinn und Zweck dieser Blogparade: Dich von dieser Vorstellung vieler Marketer, ExpertInnen und anderer zu befreien, dass du gewissen Dinge tun musst, um … Ja, um was eigentlich? Erfolgreich zu sein? Sichtbar zu sein? Glücklich zu sein? Du zu sein? Ist es wirklich so einfach? Dem stimme ich prinzipiell zu, wenn es darum geht, dass Erfolgsrezepte durchs Dorf getrieben werden, die du angeblich nur genau einhalten musst, um eben diese Zustände zu erreichen. Ich selbst habe auch in den letzten Jahren ein paar Richtungen eingeschlagen, die andere als verrückt bezeichnet haben oder als nicht erfolgversprechend … Und trotzdem. Ich möchte dich mit meinem Beitrag dazu inspirieren, dieses Wort aus der Schublade „böse“ herauszuholen und es unter ganz anderen Gesichtspunkten anzuschauen. Die Podcast-Episode zum Artikel Denn mir scheint die Aufforderung „Einen Scheiß muss ich“ eine Einbahnstraße zu sein. Eine Einbahnstraße, die ein Wort in eine Schublade sperrt, die es nicht verdient hat und – noch viel schlimmer – deine Möglichkeiten begrenzt, obwohl sie doch etwas anderes bezwecken möchte. Müssen ganz pragmatisch Was würde …

So sparst du Zeit mit dem Trello-Butler

Der Trello-Butler: So sparst du Zeit durch Automatisierungen

Ich krieg‘ mich gar nicht ein vor Begeisterung … Wenn du jetzt weder weißt, was Trello ist, noch warum ich vor Freude auf- und abhüpfe weil der Trello-Butler integriert ist, dann lass mich kurz ausholen. (Update 2021: Der Trello-Butler wurde in „Automatisierung“ umbenannt) Was ist der Trello-Butler? Der Trello-Butler ist eine kleine Erweiterung deiner Trello-Boards, allerdings mit großer Wirkung. Das, was früher nur mit der Hilfe von externen Tools, wie z.B. Zapier möglich war, ist jetzt voll in Trello integriert. Und da stecken gewaltige Vorteile für dich drinnen. Zeitersparnis, weil du Aktionen, die immer wieder gemacht werden müssen, nicht mehr per Hand machen musst. Damit verringerst du natürlich auch die Fehler, die du dabei machen könntest. Und durch die DueDate-Automatisierungen übersiehst du auch nichts mehr. „Jetzt geht’s noch schneller! Wie dir der Trello-Butler Arbeit abnimmt. „ Grundvoraussetzung dafür, dass du den Trello-Butler sinnvoll für dich arbeiten lässt, ist natürlich, dass du bereits Trello für die Organisation deiner ToDos und Projekte einsetzt. Schon alleine durch den Einsatz von Trello wirst du dir viel Zeit sparen und …

So findest du deinen Accountability-Partner

Gemeinsam stark – Du und dein Accountability-Partner

Wenn es darum geht, „etwas weiterzubringen“, dann ist dein absolutes Commitment dazu ein sehr wichtiger Antreiber. Im positivsten Sinne … Das sagt sich so leicht, allerdings stellt es sich in der Praxis oft als schwieriger dar, als es im ersten Moment scheint. Diese Lücke zwischen wollen und tun kann ein  Accountability-Partner für dich schließen. Du hast davon noch nie gehört – oder bist noch auf der Suche nach dieser Form der Unterstützung? Was bedeutet Accountability-Partner? Genau übersetzt bedeutet Accountability „Rechenschaftspflicht“ oder „Verantwortlichkeit“ und ich finde, das trifft es ziemlich auf den Punkt: Du gibst damit jemand anderem Einblicke in das, was du tust, dein Business und deine Stolpersteine oder Schwächen. Und damit übernimmst du die Verantwortung für dich. Bei meiner Recherche bin ich über einen Ausdruck gestolpert, der es für mich ganz gut ausdrückt: „Your Accountability-Partner will keep your feet to the fire …“ Er macht Aufgaben wichtig für dich, denn sonst könnte es ziemlich heiß unter deinen Fußsohlen werden ;-). Damit dieser Artikel gut lesbar bleibt, verwende ich übrigens die männliche Form des Partners, …

Umstellung auf ein Buchhaltungs-Programm

Buchhaltungs-Programm – Ein Erfahrungsbericht

Das Schöne am Bloggen und Podcasten ist, dass ich selbst immer wieder von meinen Gästen lernen darf! So wie in diesem Gespräch mit Kerstin Müller. Anfang 2019 ist nämlich auf meiner Facebook-Timeline ein Posting von Kerstin Müller vorbeigeschwebt, in dem sie ganz begeistert berichtet hat, dass sie ihre Buchhaltung von Papier auf ein elektronisches Tool umgestellt hat. Da ich immer wieder nach so einer Empfehlung gefragt werde – und selbst keine Erfahrungswerte dazu habe – war es für mich klar, dass ich das etwas genauer wissen möchte. Neben der Umstellung haben wir auch darüber geplaudert, warum es für die InhaberInnen von einem Online-Business wichtig ist, eine Steuerberaterin mit Online-Affinität zu haben , wie das mit der Regelmäßigkeit und den inneren Bildern ist uvm. Warum wolltest du auf ein Buchhaltungs-Programm umsteigen? Für Kerstin war Buchhaltung immer ein Gräuel. Sie ist seit 1995 selbständig, bis 2016 als Sidepreneur und danach Vollzeit. Damit und mit dem Einarbeiten ins Online-Business hat’s begonnen, dass die Belege immer mehr – und die Laune immer weniger wurde. Daher war für sie 2018 …

So klappt die Organisation mit verschiedenen Arbeitsplätzen

So baust du Brücken zwischen mehreren Arbeitsplätzen

Wenn es um die Wochenplanung geht, habe ich bereits in einem Artikel darüber geschrieben, dass eine Art Stundenplan hilfreich sein kann – und vor allem, dass nicht jede Woche gleich aussehen muss! Aber wie steht es um die Planung und dein Home-Office, wenn du sogar wochenlang unterwegs bist? Oder wenn du zwischen Offline- und Online-Business hin- und her switcht? Oder wenn du – so wie ich – neben deiner Selbständigkeit auch noch angestellt im Home-Office arbeitest? Dann ist es besonders wichtig, dass du diese Übergänge zwischen den einzelnen Arbeitsphasen gut gestaltest. Im Programm Home-sweet-Office 2.0 sind immer wieder Teilnehmerinnen, die genau solche Arbeitsrhythmen haben. Eine Teilnehmerin hat es so ausgedrückt: „Wie bringe ich meine 2 Leben (Home Office & Reisen) unter einem Hut, sodass beides ein Fluss bleibt? Bisher sind es 2 getrennten Seen und dazwischen liegt ein Berg.“ Da ist z.B. Martha, die oft 4-6 Wochen unterwegs ist, um an Universitäten zu unterrichten, aber auch ein Online-Business aufbaut. Cornelia ist als Coach auch immer wieder mit Offline-Kunden und Offline-Gruppen beschäftigt und in diesen Phasen …

Trello neue Funktionen

7 Trello-Funktionen die dich begeistern werden

Trello-PowerUps können auch mobil verwendet werden Bisher war es ein wenig frustrierend, in den Mobil-Apps von Trello zu arbeiten. Also Kärtchen anlegen, verschieben, löschen, etc. hat natürlich funktioniert. Wenn du allerdings in deinen Boards PowerUps aktiviert hast, konntest du davon in den Apps nichts entdecken. Am iPad habe ich mir damit geholfen (und tue es teilweise immer noch), dass ich meine Boards nicht in der App, sondern einfach so wie am PC im Browser geöffnet habe. Damit war noch nicht alles gut, aber immerhin etwas mehr. Nun scheint Trello mit Hochdruck daran zu arbeiten, die wichtigsten (oder meistverwendeten?) PowerUps auch in die Apps zu bringen! Die ersten stehen für dich bereit: der Kalender, Custom Fields und das Abstimmen (was ich ehrlich gesagt noch nie verwendet habe). Und so sieht das aus: Fälligkeitsdatum als eingehalten markieren Hat es dich auch schon genervt, dass du in deiner Erledigt-Liste oder am Redaktionsplan jede Menge rot gefärbter DueDates gesehen hast? Das hat irgendwie keinen schlanken Fuß gemacht. Ich habe im Laufe der Jahre gelernt, das zu ignorieren, wenn das …

kreative Wochenplanung

5 kreative Ideen für deine erfolgreiche Wochenplanung

Immer wieder werde ich nach einer Vorlage für eine Wochenplanung gefragt – und muss antworten, dass du dir so eine Vorlage leider nur selbst erstellen kannst. Nicht, was das Tool oder die technische Vorlage betrifft, da kennst du vielleicht auch schon meine Wochenplanung in Excel, mein Cockpit. Die Frage geht eher in Richtung der Einteilung, Zeitplanung und damit auch Zeitmanagement. Wie viel Zeit verwende ich für Projekte, Social Media, Administration, usw. und wann und wie ich das als Zeitblöcke in meine Woche einplane. Hinter dieser Frage steht meiner Erfahrung nach auch der Wunsch, so eine Vorlage einmal zu erstellen und dann diese unangenehme Sache ein für alle Mal erledigt zu haben. Das kann für dich funktionieren, muss es aber nicht! Denn was ist, wenn deine Wochen nicht immer gleich ablaufen? Oder sich Umstände ergeben, die nicht (mehr) in deine Vorlage passen? Genau, alles von vorn! Einerseits ist das ein wenig mühsam, weil du dir immer wieder neue Gedanken dazu machen musst, aber hey! Dafür hast du jede Woche wieder die Möglichkeit, etwas Neues, Besseres für …

Rückblick 2018 - Vorschau 2019

Goodbye 2018 – Willkommen 2019!

Jubiläum! Zum fünften Mal blicke ich auf ein Jahr zurück und commite mich dir gegenüber zu dem, was ich im nächsten Jahr geplant habe. Danke Marit, dass du diese liebgewonnene Tradition aufrechterhältst! Goodbye 2014, Willkommen 2015 Goodbye 2015, Willkommen 2016 Goodbye 2016, Willkommen 2017 Goodbye 2017, Willkommen 2018 Wieder einmal darf ich zusammenfassend schreiben: Das war das umsatzstärkste Jahr, seit ich selbständig bin. Und zum ersten Mal darf ich schreiben: Ja, inzwischen könnte ich sogar von meinem Business gut leben. Wenn mir das vor zwei Jahren jemand gesagt hätte, hätte ich nur milde gelächelt … Ein paar Eckpfeiler, von denen ich denke, dass sie mich im letzten Jahr gestützt haben, möchte ich heute mit dir teilen: Ein eklatanter Werte-Wandel In diesem Jahr habe ich in der Firma, in der ich angestellt bin, das 25-jährige Jubiläum gefeiert … unglaublich! Und 2016 hatte ich bereits einen Artikel darüber geschrieben, warum ich Sidepreneur bleiben möchte und das Hamsterrad nicht verlasse. Daran hat sich auch nichts geändert. Was sich allerdings geändert hat, ist die Antwort auf die Frage: „Was …

Produktivität durch Selbstführung

Selbstführung – der Schlüssel für Deinen Erfolg

Ich kann mich noch sehr gut erinnern, als ich im Jahr 1995 von einem Angestelltendasein in die Selbständigkeit wechselte. Ein großes Gefühl von Freiheit erlebte ich damals. Endlich so schien es mir, stand mir die Welt offen. Nun würde es richtig losgehen. Ein Unternehmen aufbauen, eigene Projekte umsetzen, den Arbeitstag nach den eigenen Bedürfnissen gestalten und vieles mehr ging mir durch den Kopf und hat sicher den Ausschlag gegeben, ins Homeoffice zu wechseln. Doch sehr bald musste ich erkennen, dass das nur eine Seite der Medaille ist. Viele Dinge kamen auf mich zu, die durch die Angestelltentätigkeit gar nicht im Fokus waren: Buchhaltung machen, Steuern und Abgaben entrichten, Kunden akquirieren, mit dem unregelmäßigen Einkommen zurechtkommen usw. Schon nach ein paar Wochen Selbständigkeit erkannte ich, dass ein Arbeitstag eigentlich recht kurz ist – gemessen an dem, was alles erledigt sein will. Mit anderen Worten: ich musste lernen, mich selbst zu führen. Bislang wurde ich ja zu einem gewissen Teil geführt. Jetzt wurde es notwendig, dass ich mich selbst steuerte. Vielleicht ist das der Grund, warum mich …