Autor: Claudia Kauscheder

Live auf Facebook mit belive.tv

Live-Videos auf Facebook mit belive.tv – eine Anleitung

Als ich in der vorigen Woche die Live-Video-Reihe „Morgens um 10 im Home-Office“ gemacht habe, wurde ich unter anderem auch gefragt, mit welcher Software ich denn diese Live-Videos machen würde. Und ich habe meinen ZuseherInnen ein kleines Tutorial zu belive.tv versprochen, das ich hier gerne zur Verfügung stelle. Auf Facebook live zu gehen ist im Prinzip keine Hexerei, weder mit dem Handy, noch über die Browser-Version. Wenn du allerdings ein bisserl „mehr“ machen möchtest, dann ist es notwendig, mit einer speziellen Streaming-Software zu arbeiten. Wozu überhaupt ein Tool? Facebook selbst stellt nur die Funktion zur Verfügung, spontan live zu gehen. In der Browser-Version kannst du noch entscheiden, ob du die Kamera (also dich), oder deinen Bildschirm zeigst. Dazwischen zu wechseln oder andere Menschen zu diesem Stream einzuladen, geht leider nicht. Mit deinem Handy kannst du jeweils entscheiden, ob du dich oder deine Umgebung zeigst (vordere oder rückwärtige Kamera) und in manchen Apps kannst du auch noch eine zweite (aber nicht mehr) Person in den Stream holen. Was allerdings in beiden Versionen nicht funktioniert, ist, ein …

Wann Tagesplanung machen

Tagesplanung – wann ist der beste Zeitpunkt dafür?

Natürlich kommt immer wieder die Frage danach auf, warum Planung überhaupt sein sollte. Aber viel häufiger als die Frage nach dem Warum ist die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt. Nämlich dem richtigen Zeitpunkt, wann geplant werden sollte, besonders im Zusammenhang mit der kleinteiligsten Planung, der Tagesplanung: „Wann ist eigentlich der ideale Zeitpunkt, um die Tagesplanung zu machen?“ In der Früh, bevor du loslegst oder doch eher abends? Meine übliche Antwort ist: „Das kommt darauf an!“. Nicht sehr befriedigend, ich geb’s zu. Dahinter steckt aber eigentlich die generelle Antwort: „Plane nur dann, wenn es dir gut geht!“ Bevor wir uns ein paar Möglichkeiten ansehen, wie du den für dich richtigen Zeitpunkt – und auch den für dich richtigen Rhythmus für deine Tagesplanung – findest, lass mich aufdröseln, was ich unter „gut gehen“ verstehe und wann du auf keinen Fall irgendeine Planung angreifen solltest. Du siehst beim Planen die Welt zu rosig Wenn etwas richtig gut klappt. Wenn du gerade einen richtig fetten Auftrag an Land gezogen hast. Wenn dein Handy dir im Minuten-Takt mit dem schönsten …

Inhalte erstellen leicht gemacht

Content erstellen leicht gemacht mit der Content-Woche

Ich mag es, wenn ich mir selbst widersprechen kann – denn das bedeutet auch, dass sich etwas getan hat, bzw. dass ich meine Meinung ändern und mich weiterentwickeln durfte. So geschehen, wenn ich mir den Artikel „Content erstellen – passt dein Rhythmus wirklich zu dir?“ aus dem Jahr 2017 anschaue, denn damals habe ich noch jede Woche Content für die aktuelle Woche erstellt. Und war damit sehr happy. Irgendwann Ende 2018 habe ich dann für mich ein Experiment gestartet, über das ich bisher noch gar nicht geschrieben habe: die Content-Woche. Womit wir beim heutigen Thema sind … Was ist die Content-Woche? Wie gesagt, irgendwann Ende 2018 wollte ich das ausprobieren, was immer wieder von Profis im Content-Marketing empfohlen wird, nämlich das blockweise Erstellen von Inhalten. Ich weiß z.B. von meinem Kollegen Thomas Mangold, dass er eine echte Content-Produktions-Maschine ist ;-). Bis dahin hatte mir der Gedanke, an einem Tag mehrere Artikel schreiben oder Podcasts aufnehmen zu müssen, echt Druck gemacht. Das konnte ich mir einfach nicht vorstellen … Aber musste es unbedingt sein, an einem …

Jahresmotto, Entscheidungen treffen

Was dein Jahresmotto für dich tun kann

Vision oder Jahres-Motto? Ich weiß, ich sollte eigentlich eine Vision haben. Ich sollte wissen, wie ich mir wünsche, dass mein Leben in 5, 10 oder 15 Jahren aussieht. So sagt „man“ zumindest im Allgemeinen. Allerdings muss ich gestehen: Das ist mir zu weit weg. Wenn ich heute auf die letzten 5 Jahre zurückblicke, dann sehe ich, dass ich mir damals nicht ausmalen hätte können, dass ich inzwischen gut von meinem Business leben kann, dass ich meine Anstellung aufgegeben habe und dass mein 6-wöchiges Programm Home-sweet-Office auf 6 Monate anwachsen würde. Genau weiß ich es nicht mehr, wann ich meinen Zeithorizont bewusst zurückgeschraubt habe (denn vorher habe ich wirklich versucht, solche Visionen zu entwickeln …), wahrscheinlich hatte es einen direkten Zusammenhang mit meiner ersten Jahresplanung. Ist also schon ein Weilchen her. Jedenfalls wollte ich damals meine Jahresplanung mithilfe einer Mindmap machen und hatte in die Mitte die Jahreszahl geschrieben. Das hat sich nicht gut angefühlt. Irgendwie platt und ohne Aussagekraft. Und so kam es, dass ich mir damals mein erstes Jahres-Motto überlegt habe. Was ich genau …

Mehrwert im Business richtig verwenden

Wie du Mehrwert richtig einsetzt

Mehrwert ist oft gut gemeint, noch öfter aber schlecht gemacht, behaupte ich. Und ich geb’s zu, das kleine Wörtchen „Mehrwert“ ist inzwischen schon fast zu einem Buzz-Wort verkommen, wird es doch zu jeder Gelegenheit in den Mund genommen. Wenn du denjenigen dann allerdings fragst: „Was verstehst du eigentlich unter Mehrwert?“ – dann kann die Antwort sehr dünn ausfallen. Für mich ist die Definition im Grunde: Mehrwert sollte immer eine Win-win-Situation herbeiführen. Schon wieder so ein Wort, das keine richtige Definition hat, oder? Und darum fangen wir ganz von vorn an und danach erzähle ich dir, wie ich vor einigen Jahren sogar zwei Win-win-Situationen herbeiführen wollte, eine davon aber sprichwörtlich in die Hose gegangen ist. Was dir auch zeigen kann, dass du nicht krampfhaft an einem Projekt festhalten solltest, wenn du bemerkst, dass du keinen Mehrwert stiftest, auch wenn du Overdelivering betreibst … Was sollte eine Win-win-Situation beinhalten? Ich denke, das ist dir klar: Wenn du eine Win-win-Situation herstellen möchtest, also Mehrwert bieten möchtest, dann solltest du etwas liefern, das deinem Gegenüber hilft und gleichzeitig dir …

Vom Sidepreneur zum Solopreneur

Gekündigt. Vom Sidepreneur zum Solopreneur

Ich falle gleich mit der größten Veränderung ins Haus: Seit dem 1.1.2020 bin ich nur mehr fürs Abenteuer Home-Office da! Auf dem Papier bin ich zwar schon seit dem 01.06.2019 nur noch selbständig, allerdings gab es da noch einen Werkvertrag mit „meiner“ Firma. Aber lass‘ mich von vorn beginnen … Die Entscheidung zur Kündigung 2016 hatte ich in dem Artikel „5 Gründe, warum ich Sidepreneur bleibe und das Hamsterrad nicht verlasse“ geschrieben, dass ich keine Notwendigkeit sehe, meine 20-Stunden-Anstellung aufzugeben und ich die Entscheidung getroffen hatte, weiter nebenbei angestellt zu bleiben. In meinem Rückblick auf 2018 hatte ich das erste Mal geschrieben, dass ich bereits von meiner Selbständigkeit leben könnte. Ab da haben sich einige sehr wichtige Faktoren in meiner Anstellung geändert. Vor allem der Weggang von meinem Lieblingschef hat mich damals sehr getroffen und auch meine gesamte Arbeit negativ beeinflusst. Trotzdem war ich noch nicht bereit, den letzten Schritt zu gehen. Bis ich die Steuer-Abrechnung von 2018 gesehen habe. Die Podcast-Episode zum Artikel Ich ließ mir nämlich von meiner Steuerberaterin ausrechnen, wie viel in …

Umstände, die dich an deinen strategischen Aufgaben hindern

Drei Umstände, die dich an deinen strategischen Aufgaben hindern

Eine der größeren Herausforderungen, wenn dein Business zu laufen beginnt, ist es, neben dem Abarbeiten deiner Kunden-Aufträge, etwas weiterzudenken. Damit meine ich, dir Zeit zu nehmen, auch strategische und nicht nur operative Aufgaben in deinen Fokus zu rücken. Das ist völlig normal und verständlich. Denn Priorität 1 hat es nun für dich, deine Kunden zufriedenzustellen. Egal ob du vermehrt 1:1 mit deinen Kunden zusammenarbeitest, ob du Dienstleistungen anbietest oder sich die ersten Kunden in deinem ersten Online-Kurs tummeln und du parallel dafür noch die Inhalte erstellen musst. Viele meiner TeilnehmerInnen von Home-sweet-Office 2.0 befinden sich genau in dieser Phase ihres Business-Aufbaus und daher kommt es auch immer wieder zu Diskussionen über Strategien – und was alles dagegen spricht, sie durchzuhalten oder sich überhaupt einmal damit zu befassen. Dabei geht es – zumindest bei meinen Teilnehmerinnen – vorrangig um die liebe Zeit, die mit wachsendem Business leider nicht mehr wird … Damit wir beide vom selben reden, klären wir zuerst, was strategische Aufgaben sind. Was sind strategische Aufgaben? Das sind Aufgaben bzw. Tätigkeiten, die dir heute …

So findest du neben deinem Business Zeit für deine eigene Fortbildung

Wie organisierst du deine eigenen Fortbildungen?

Ich bin ein Fortbildungs-Onlinekurs-Junkie. Und ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern, als ich dieser „Sucht“ ohne schlechtes Gewissen und mithilfe von viel Zeit frönen konnte. Das war am Anfang meiner Selbstständigkeit, als einfach noch nicht viele Kundenaufträge da waren, ich noch nicht regelmäßig gebloggt hatte und ich ehrlicherweise eigentlich noch kein Business, sondern eher ein fremdfinanziertes Hobby hatte. Fortbildung 2.0 Als dann Online-Kurse en vogue wurden, ist die Hemmschwelle, eine Fortbildung zu machen, noch weiter gesunken. Weil es so einfach ist, sich anzumelden und dann mitzumachen – oder eben auch nicht (aber das ist ein ganz anderes Thema …). Nun, wo ich seit ca. 5 Jahren selbst Online-Kurse anbiete und ein gut laufendes Business habe, regelmäßig blogge, podcaste und Live-Videos mache, wird die Zeit knapper. An meinem Dasein als Fortbildungs-Onlinekurs-Junkie hat das allerdings nichts geändert … Was mich zu der Frage führt, die mir vor kurzem von einer meiner Teilnehmerinnen von Home-sweet-Office 2.0 gestellt wurde: Wie organisierst du eigentlich deine Zeit für Fortbildungen wie Online-Kursen? Als Antwort darauf möchte ich dir eine Frage …

Business aufbauen - Das kannst du schon vorher dafür tun

Business aufbauen – Was du tun kannst, bevor du noch eines hast

Mein Launch für Home-sweet-Office 2.0 ist vorbei, vielleicht hast du das auch über meinen Newsletter mitbekommen, und im Zuge dessen habe ich viele Gespräche mit Interessentinnen für dieses Halbjahres-Programm geführt. Wenn du ein Business aufbauen möchtest Und mehrfach hatten sich Mütter mit kleinen Kindern dafür interessiert, die gemeint hatten, ihnen würde die Decke auf den Kopf fallen und sie würden gerne beginnen, sich nebenbei etwas aufzubauen. Auch in Vollzeit angestellte Frauen waren darunter. Diesen Frauen musste ich leider absagen, weil der Kern von meinem Programm nicht die (sehr umfangreichen) Inhalte sind, sondern die enge Zusammenarbeit im Virtuellen Coworking, in den Live-Meetings und natürlich auch in der absolut fantastischen Facebook-Gruppe. Um das alles „mitzunehmen“ – und damit auch motiviert ein halbes Jahr durchzuhalten – müssen die TeilnehmerInnen über ein gewisses Maß an Zeithoheit verfügen. Die Erfahrung aus den bisherigen Durchgängen hat gezeigt, dass das eine Voraussetzung ist, die Mütter mit kleinen Kindern und Vollzeit Angestellte einfach nicht haben. Wenn du genau in dieser oder einer ähnlichen Situation bist, dann heißt das allerdings nicht, dass du noch …

Wie geht man vor beim Onlinekurs entwickeln?

5 Jahre Onlinekurs entwickeln – und kein bisschen weise …

In einem der Live-Meetings in Home-sweet-Office 2.0 ging es vor kurzem um das Thema Onlinekurs entwickeln. Für viele meiner KundInnen ist es DAS Ziel, auf das sie hinarbeiten. Wenn dieses Thema aufkommt, werde ich nicht müde zu betonen, dass das keine Sache von einem netten Wochenende ist – auch wenn dir so Manche(r) das weismachen möchte. Du darfst dein Thema für einen Onlinekurs finden. Dann darfst du Beta-TeilnehmerInnen dafür finden, die dir das Feedback geben, das du brauchst, um nicht an deiner Zielgruppe vorbei zu entwickeln. Und du darfst alles Mögliche ausprobieren und testen. Sowohl was die Auslieferung, die Betreuung und das Marketing betrifft. Und so kann ich die Frage „Hast du eigentlich auch herumprobiert, bis du „deines“ gefunden hast?“ mit einem beherzten „Natürlich!“ beantworten. In diesem Artikel erfährst du die wichtigsten Entwicklungs-Schritte bzw. Versuche, die dazu geführt haben, dass Home-sweet-Office 2.0 heute mein Signatur-Programm ist, wie Monika Birkner das einmal treffend bezeichnet hat. Auch die Versuche, die in die Hose gegangen sind, möchte ich dir nicht vorbehalten, aber das heißt nicht, dass du die …