Autor: Claudia Kauscheder

Durch Pausen produktiver arbeiten

So machst du deine Pause zum Effizienz-Booster

Pause machen hat einen schlechten Ruf … Kommt’s daher, dass Produktivität über alles gesetzt wird? Ich weiß es nicht. Aber ich höre auch von meinen KursteilnehmerInnen (natürlich nur am Anfang des Programms …) immer wieder, dass sie keine Pausen machen, weil so viel zu tun ist und sie es sonst vermeintlich nicht schaffen würden. Pause machen = unproduktiv sein? Dabei beweisen sie sich immer wieder selbst, dass diese Annahme gar nicht stimmen kann. Machen wir dazu ein kleines Rechenbeispiel: An den Virtuellen CoWorking-Tagen in Home-sweet-Office 3.0 „verlieren“ die TeilnehmerInnen eigentlich ca. 1,25 Stunden an möglicher produktiver Arbeitszeit: 30 Minuten lang plaudern wir und ich beantworte Fragen. 5 – 10 Minuten dauert die Commitment-Runde in der Früh. 10 – 15 Minuten brauchen wir für die Checkout-Runde mittags. 10 -15  Minuten dann für die Commitment-Runde nach der Mittagspause. Und noch einmal 10 – 15 Minuten für die Checkout-Runde am Ende des CoWorking-Tages. Auch die Mittagspause von 2 Stunden wird durchaus von vielen wahrgenommen. Also sind es bei manchen sogar 3,25 Stunden … Tja, und trotzdem schaffen sie …

Dein wichtigster Kommunikationskanal

Welcher ist dein liebster Kommunikationskanal?

Es ist sicher schon über 40 Jahre her, dass ich zum letzten Mal in Venedig war. Wahrscheinlich sind es sogar 45. Aber daran kann ich mich erinnern: an den Kanale Grande, den Hauptwasserweg, der durch Venedig führt. Und genau so sollte dein wichtigster Kommunikationskanal dich und deine KundInnen durch dein Business führen! Was das mit deinen Kommunikationskanälen zu tun hat? Kein leichtes Unterfangen, jetzt die Kurve zu kriegen, aber wie so oft geht es mit einer Geschichte leichter: In der letzten Home-sweet-Office Challenge hat eine Teilnehmerin erzählt, dass sie wahnsinnig viele Anfragen und Nachrichten über den Facebook-Messenger bekommt – und da naturgemäß den Überblick verliert. Als Hintergrundinformation: die Teilnehmerin ist im Besitz eines Reisebüros und in dieser Branche scheint es üblich zu sein, dass kostenlose Angebote eingeholt werden – und zwar über alle möglichen Kanäle. D.h., es handelt sich um InteressentInnen, die allerdings zu höchstens 10 % dann auch abschließen. Solche Angebote sind aber mit einiger Arbeit verbunden – und noch dazu gibt es hier eben dieses Überblick-Thema. Folgende Fragen ergeben sich also daraus: Wie …

Organisation im Homeoffice

3 Tipps, wie du dein Organisations-Gen wachküsst

Es ist schon einige Zeit her, als mir mein Chef aus der Anstellung gesagt hat: „Das passt ja total zu dir, du bist ja so der organisierte Typ …“ Was ich als absolutes Kompliment nehmen konnte hat mich trotzdem zu einem Lachanfall gereizt. Der organisierte Typ Echt jetzt. Gibt es das wirklich? Von Geburt an? Gibt es Menschen, die – egal wie sich die Umstände verändern – schnell, unkompliziert und nachhaltig ihr Selbstmanagement im Griff haben? Ich kann’s mir nicht vorstellen. Einfach weil jede Situation im Leben und jede Veränderung auch bedeutet, dass wir uns neu darauf einstellen müssen, neue Strategien überlegen, reflektieren und dann auch unter Umständen ausprobieren müssen, was passt. Bis zum nächsten Mal. Natürlich kann man die Vorgehensweise, also „wie gehe ich mit bestimmten Situationen um“, erlernen und trainieren – und in meinen Augen lernt man da auch nie aus. Aber ganz ehrlich: ich war in meiner Jugend und bis vor geschätzt 10 Jahren ein absoluter Chaot vor dem Herren. Ich habe so ziemlich alles vergessen, was man vergessen kann. In der …

Wie du fertig werden kannst

Wie du endlich mit deinen Aufgaben fertig werden kannst

Mit dem Thema „fertig werden“ gehe ich schon relativ lange schwanger … um jetzt endlich damit fertig zu werden Denn es begleitet mich und meine TeilnehmerInnen von Home-sweet-Office 3.0 natürlich immer wieder: Wie planst du am besten, um am Ende des Tages fertig zu werden? Wie gehst du Projekte an, um sie zu Ende zu bringen? Was tun gegen dieses blöde Gefühl, wenn du dir etwas auf die ToDo-Liste gepackt hast und dann doch nicht erledigst? Warum ist fertig werden so wichtig, damit du zufrieden mit dir selbst bist? Woher kommt dieser Anspruch an dich selbst? Wie kannst du mit diesem Anspruch so umgehen, dass er dich nicht in den Burnout treibt? Und vor allem: wie und was tun, um wirklich fertig zu werden? Gibt es überhaupt ein „fertig werden“ als Selbständige(r) im Home-Office? Definitiv ja. Denn jede Aufgabe, die du dir vornimmst, ist irgendwann einmal abgeschlossen. Egal ob’s ein Telefonat oder ein großes Projekt ist, irgendwann ist es so weit … Außer vielleicht, du denkst jetzt an Projekte ohne Endtermin, wie z.B. Content-Marketing, Blog-Pflege, …

Projekte planen und dranbleiben

5 Tipps, wie du dein nächstes Projekt sicher nicht umsetzt

Es ist wie mit dem Verliebtsein. Zuerst fliegen die Schmetterlinge, die Euphorie überschwemmt den Kopf, aber irgendwann kommt der Alltag und damit auch die Ernüchterung. Denn es ist nicht schwer, neue Ideen zu haben. Aber dranzubleiben an einem Projekt? Sich tagtäglich zu überwinden, das zu tun, was dazu gehört, um es auch zu Ende zu bringen, das ist die Herausforderung! Fünf nicht ganz ernst gemeinte Tipps habe ich für dich, wie du verhindern kannst, dass deine nächste Idee flügge wird und dein nächstes Projekt so richtig rockt: Mach dir keinen Kopf darüber, wie lange du wofür brauchst Jedes Projekt hat eine zeitliche und eine inhaltliche Komponente. Du solltest sie dir zwar getrennt ansehen, allerdings müssen sie trotzdem miteinander „spielen“, damit du ein Projekt wirklich umsetzt. Und auch den zeitlichen Teil eines Projekts kannst du wieder auf zwei Ebenen betrachten, die zusammenpassen sollten: Wann ist der Endtermin, also wann soll es fertig sein? Und wie lange brauchst du für die einzelnen Aufgaben? Wenn du dir keine Gedanken darüber machst, wie viel Zeit du für die Umsetzung …

Buchhaltung selber machen für Solopreneure

Buchhaltung selber machen für Solopreneure

Wenn du viele Kommentare auf Facebook zu einem deiner Postings haben möchtest, dann frag deine Follower doch einmal, ob sie sich gerne um ihre Buchhaltung kümmern … Das Thema Buchhaltung ist für viele ein Alptraum Ich verstehe das total gut, denn auch ich habe mich vor wenigen Jahren noch immer wieder davor gedrückt, bis das Ende des Jahres da war und ich mich erst einmal ein paar Tage zurückziehen musste, um Ordnung ins Chaos zu bringen. Meiner Beobachtung nach gibt es dafür mehrere Gründe – die du allerdings nicht so hinnehmen musst! Es fehlt die Regelmäßigkeit Du hast dir keinen Workflow zurechtgelegt Dir spuken alte „Bilder“ im Kopf Du bist davon überzeugt, dass du kein „Zahlenmensch“ bist Du hast Angst davor, was dir die Zahlen über dein Business sagen Du bist unsicher, weil du es nie „richtig“ gelernt hast Ich könnte mir vorstellen, dass dir noch ein paar dazu einfallen, aber das sind diejenigen, die mir von meinen Kunden genannt werden. Vieles geht leichter mit einem WARUM! Warum Regelmäßigkeit? Nehmen wir an, du machst hin …

marketing-aufgaben-organisieren

Marketing Aufgaben organisieren mit Trello, ToDoIst und Google

Du kennst das: Je nachdem, was Du gerade planst oder bearbeitest, nutzt Du unterschiedliche Tools. Ärgerlich ist es, wenn Du Aufgaben vergisst oder verspätet siehst, weil Du vergessen hast, Informationen von einem Tool in ein anderes zu übertragen. Daher wäre es eigentlich wünschenswert, alles in einem einzigen Programm zu erledigen. Zwar gibt es so mächtige Planungswerkzeuge auch speziell fürs Marketing, aber die Nachteile überwiegen – insbesondere, wenn Du allein oder in einem kleinen Team arbeitest – denn diese Tools sind oft teuer und haben auch einen hohen Einarbeitungsaufwand. Daher plane ich mein Marketing und meinen Alltag im Home-Office mit Standard-Werkzeugen, die Du als Leser dieses Blogs wahrscheinlich schon gut kennst: mit Trello, ToDoIst und dem Google Calendar. Wie Du vielleicht auch jetzt schon gemerkt hast, schreibt hier nicht Claudia, sondern jemand anders. Dies ist ein Gastbeitrag von Birgit von Marketing-Zauber.