Aufschieberitis – 5 Gedanken-Experimente
Lass uns ein Gedanken-Experiment machen. Denn Aufschieberitis wird mir sehr oft als größte Herausforderung von Selbständigen im Home-Office genannt. Daher: Was würde passieren, wenn … Wenn du aktiv aufschieben würdest Aktives Aufschieben bedeutet, dass du eine Aufgabe bewusst und strategisch verschiebst, statt sie aus Überforderung, Angst oder Bequemlichkeit zu vermeiden. Es ist also eigentlich das Gegenteil von klassischer Prokrastination. Aktiv aufschieben bedeutet also: Du erkennst, dass eine Aufgabe jetzt nicht sinnvoll ist. Du entscheidest dich bewusst, sie später zu erledigen. Du planst sie konkret neu ein (Datum, Uhrzeit). Du akzeptierst die Konsequenzen dieser Entscheidung. Ein klassisches Beispiel: Du willst ein neues Angebot konzipieren, merkst aber, dass diese Woche strategische Kundentermine Vorrang haben. Statt halbherzig zu starten, planst du die Konzeptarbeit gezielt in zwei Wochen ein – mit Zeitblock selbstverständlich. Das ist aktives Aufschieben. Wenn sich deine KundInnen daran gewöhnen Man glaubt es kaum, aber es gibt die Möglichkeit, dass sich deine KundInnen daran gewöhnen, dass du oft zu spät dran bist. Sie kalkulieren das dann ein. So ähnlich wie das mein Chef in meiner Anstellung …