Autor: Claudia Kauscheder

Zero-Inbox mit Trello

Endlich Zero-Inbox – Mein Workflow mit Trello

Heute fertig, leerer Posteingang – und morgen wieder voll … spielst du das Spiel auch? Lange Zeit war mir selbst nicht bewusst, welche Auswirkungen es auf meinen Gemütszustand, meine Produktivität und auch meine To-do-Liste in Trello hat, wenn ich nicht dafür sorge, dass mein Posteingang leer ist. Und auch viele meiner KundInnen leiden entweder darunter, dass sie nie „fertig“ sind, oder meinen, dass es egal ist, ob hunderte E-Mails im Posteingang schlummern, oder nicht. Bis sie beginnen, ihren Workflow zu verändern und zu spüren, welche Erleichterung und Klarheit ihnen eine Zero-Inbox bringt. Was „tut“ ein voller Posteingang mit dir? Kein Überblick – wer weiß, was sich da Wichtiges drinnen versteckt … Schlechtes Gewissen – wer weiß, wer noch auf Antwort von dir wartet … Überforderung – viel ist einfach viel und macht den Eindruck, dass es nicht bewältigbar ist. In meinen Kursen und Einzelberatungen ist das E-Mail-Chaos sehr oft das erste brennende Thema, das meine KundInnen verändert haben wollen. Und bei vielen klappt es mithilfe von Trello inzwischen! Und ich frage mich: Wie kann es …

Wochenrückblick

Der Wochenrückblick für eine tolle nächste Woche!

Die Sache mit dem Rückspiegel Mein Vater hatte vor einigen Jahren einer Bekannten, nennen wir sie Frau M., versprochen, mit ihr das Autofahren zu üben. Ihr Mann war verstorben und nun konnte sie nur selbst fahren oder auf die Öffentlichen umsteigen. Sie waren also in recht gemächlichem Tempo auf der Autobahn unterwegs und nach kurzer Zeit fiel ihm auf, dass sie nie einen Blick in den Rückspiegel warf. Er: „Du musst in den Rückspiegel schauen – vor allem, wenn du die Spur wechselst!“ Sie: „Wozu soll ich nach hinten schauen, ich fahre doch nach vorn?“ Tja … er hat das nicht lange gemacht und sie ist aufs Taxi umgestiegen. Und jetzt die Frage an dich: Verhältst du dich in deinem Zeit- und Selbstmanagement genauso wie Frau M.? Dann machst du sicher keinen Wochenrückblick … Was sind die Ziele des Wochenrückblicks? Der Vater dieses Gedankens ist David Allen, der das System „Getting Things Done®“ (GTD) entwickelt hat und er definiert das oberste Ziel wie folgt: „Oberstes Ziel ist ein absolut verlässliches System für dich!“ Es kann …

Kein Plan für 2026

Kein Plan für 2026

In dieser sehr persönlichen Episode erzähle ich dir, warum ich zum ersten Mal seit Jahren keinen konkreten Plan für das kommende Jahr habe – und wie es sich anfühlt, diese Ungewissheit zu akzeptieren. Warum ich keinen Plan für 2026 habe Meine Einstellung zur Arbeit hat sich durch meine zweite Brustkrebserkrankung 2023 verändert. Die Erkenntnis, dass meine Energie nicht mehr dieselbe ist wie früher. Wie 3 Monate Urlaub in 2025 mir gezeigt haben, was mir gefällt. Was sich 2026 ändern wird Der Content-Planung-Club wird im Dezember 2025 zum letzten Mal geöffnet. Reduktion meiner Arbeitszeit auf 20 Stunden pro Woche (oder weniger). Home-sweet-Office 3.0 bleibt mein Herzensprojekt und wird weitergeführt. Meine Ideen für 2026 (noch unausgereift) Weiterführung meiner kostenlosen Circle-Community Monatliche Coworking-Sessions Unregelmäßige 3-Stunden-Workshops Eventuell Wiedereinführung meiner Power -Tage Punktuelle Angebote statt durchgehender Programme Pension und Selbstständigkeit Ab 1.8.2026 kann ich ohne Abschläge in Pension gehen. Die Herausforderungen mit Zuverdienstgrenzen in Österreich. Mein Ziel: Fixkosten decken und das Business als „sinnstiftendes Hobby“ weiterführen. Letzte Chance: Der Intensivtag „So geht Contentplanung“ findet am 4. Dezember 2025 zum letzten …

3 Säulen für kristenfeste Arbeitstage

Die 3 Säulen für krisenfeste Arbeitstage

In den Gesprächen während der letzten Produktivitäts-Challenge ist mir wieder klar geworden: Viele Selbständige haben kaum Struktur in ihren Arbeitstagen und schon gar nicht in ihren gesamten Wochen. Wären sie Fotografen, könnte man das damit vergleichen, dass sie nur ein Ein-Bein-Stativ verwenden, statt eines Drei-Bein-Stativs. Wenn sie mit einem Ein-Bein-Stativ auch nur irgendetwas irritiert (sei’s eine lästige Biene oder eine Stufe, die sie übersehen haben), dann fällt der Fotoapparat. Mit drei Beinen steht es sich also viel sicherer – und selbst wenn eines davon einknicken sollte, sind noch zwei weitere vorhanden, die „einspringen“. Der Vergleich hinkt? Naja, vielleicht ein bisserl, aber ich wollte nicht schon wieder den Hausbau bemühen ;-). Wenn du diese drei Säulen in deine Tages- und Wochenplanung einführst, dann zeigt sich das Geniale daran: Wenn eine Säule temporär wegbricht (z.B. durch Krankheit oder Krise), tragen die anderen beiden das System weiter. So bleibst du auch an den schwierigsten Tagen handlungsfähig. Dein Struktur-Anker – Die erste Säule Dieser Struktur-Anker gilt sowohl für deinen Arbeitstag, als auch für die gesamte Woche. Ein paar Ideen …

KI als Denkpartner - Interview mit Marit Alke

KI als Denkpartner – Interview mit Marit Alke

In dieser Podcast-Episode spreche ich mit Marit Alke über ihren besonderen Ansatz im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Marit war jahrelang als Expertin für Online-Kurs-Entwicklung bekannt, hat sich aber nach einer beruflichen Pause 2024 neu orientiert und sich auf KI für Solo-Selbstständige spezialisiert. Der Wendepunkt: Vom Online-Kurs-Business zur KI Nach ihrer Weltreise während Corona fand Marit einen völlig veränderten Markt vor. Der Online-Kurs-Markt war übersättigt, die Nachfrage gesunken. Gleichzeitig erkannte sie, dass KI das traditionelle „Von A nach B“-Lernen revolutioniert – ChatGPT kann heute interaktive Kurse erstellen, Texte vorlesen und sogar Videos generieren. Die Workation-Erfahrung: KI als Berater nutzen Den Durchbruch erlebte Marit während einer einwöchigen Workation am Plöner See. Statt KI für schnelle Textproduktion zu nutzen, stellte sie ChatGPT eine entscheidende Frage: „Ich möchte dich als empathischen, väterlichen Berater nutzen. Hilf mir herauszufinden, was ich mit meinem Business machen soll – aber gib mir keine Ratschläge, sondern stell mir eine Frage nach der anderen.“ Das Ergebnis: Ein tiefes, überraschendes Gespräch, das sie zum ersten Mal wirklich zum Denken brachte, anstatt das Denken an die KI …

Community aufbauen auf Circle - meine Erfahrungen

Eine Community aufbauen abseits von Facebook – meine Erfahrungen

Mach eine Gruppe auf Facebook auf und wachse mit dieser Community! Meine Erfahrung dazu zeigt, dass das vor ein paar Jahren noch ein guter Tipp war, allerdings wegen Änderungen innerhalb von Facebook und der Veränderung der Mitglieder nicht mehr gilt. Auch bei meinen begleitenden Gruppen zu meinen kostenpflichtigen Kursen ist mir in den letzten Jahren aufgefallen, dass die Beteiligung immer mehr zurückgegangen ist. Eine neue Möglichkeit zum Austausch musste her Im Juli 2025 öffnete ich daher auf Circle eine Gruppe zum Abenteuer Homeoffice, die demnächst der hundertprozentige Ersatz für meine Facebook-Gruppe wird. Diese Entscheidung fiel mir nicht leicht, denn die Facebook-Gruppe zählte zu diesem Zeitpunkt 2.247 Mitglieder. Doch nur 20 bis 30 davon beteiligten sich aktiv am Geschehen. Viele haben wahrscheinlich mitgelesen, aber die aktive Beteiligung wurde immer weniger. Auch in meinen begleitenden Gruppen für kostenpflichtige Angebote, Kurse und Memberships bemerkte ich diesen Trend. In den letzten Jahren hörte ich immer öfter: „Facebook? Da bin ich gar nicht mehr, möchte ich eigentlich nicht.“ Und diejenigen, die aktiv teilnehmen wollten, bekamen oft nicht angezeigt, was sich …

Mehr gute Tage als Solopreneur

Mehr gute Tage für dich als Solopreneur!

Schlechte Tage ermüden, gute Tage ermutigen. Eigentlich bräuchtest du nur den einen Teil zu vermeiden und den anderen zu verstärken – und alles wäre perfekt. Dir ist sicher bewusst: An diesen schlechten oder guten Tagen hängt deine Motivation. Und von deiner Motivation hängt natürlich auch deine Produktivität ab, weshalb es hilfreich ist, sich das näher anzuschauen. Was macht einen Arbeitstag als Solopreneur zu einem guten oder schlechten Tag? Du bist als Solopreneur selbst dafür verantwortlich, ob deine Arbeitstage gute oder schlechte Tage für dich sind. Aber wie erkennst du den Unterschied zwischen beiden und was kannst du selbst dafür tun, dass du motiviert bleibst? Besonders schwierig ist das für dich als Solopreneur, weil es keine ChefIn und keine KollegInnen gibt, die Feedback geben. Auf der anderen Seite ist es aber auch besonders spannend zu erkennen, was du nur glaubst, dass es den Unterschied macht, und was tatsächlich so ist. Selbstreflektion ist natürlich die Grundlage dafür, und die kannst du trainieren, wenn du Klarheit für dich schaffst! Was du glaubst, dass den Unterschied macht Als Solopreneur …

Remove unused Media Plugin

Remove unused Media – Neuübernahme durch die Technikelfe

In diesem Interview spreche ich mit Sara Menzel-Berger, der neuen Entwicklerin des beliebten WordPress-Plugins „Remove Unused Media“. Sara hat das Plugin 2025 übernommen, nachdem der ursprüngliche Entwickler Jonas Tietken es nicht mehr weiterentwickeln konnte. Die Geschichte der Plugin-Übernahme Sara nutzte das Plugin bereits seit Jahren für ihre eigenen Projekte und empfiehlt es regelmäßig ihren KundInnen. Als das Plugin plötzlich nicht mehr funktionierte und die Website offline ging, kontaktierte sie Jonas direkt. Nach anfänglichen Verhandlungen 2024, die zunächst scheiterten, kam es 2025 schließlich doch zur Übernahme – mit einer für Sara finanziell tragbaren Ratenzahlung. Was macht das Plugin? „Remove Unused Media“ analysiert deine WordPress-Mediathek und gleicht ab, welche Medien tatsächlich auf der Website verwendet werden. Das Plugin erstellt drei Listen: Ungenutzte Medien: Bilder, PDFs oder andere Dateien, die nirgends mehr eingesetzt werden Ignorierte Medien: Dateien, die du bewusst behalten möchtest (z.B. für E-Mail-Sequenzen) Verwendete Medien: Alle aktiv genutzten Dateien mit Angabe, wo sie eingesetzt werden Eine Anleitung für Remove unused Media habe ich schon 2021, als ich Jonas zum Plugin interviewt habe im Blogartikel WordPress Mediathek …

Tagesplanung bei einem vollen Schreibtisch

Tagesplanung – Notfallplan oder Routine?

Den Start in den Tag, den ich dir heute vorschlage, kannst du als Notfallplan für deine Tagesplanung verwenden, wenn alles über dir zusammenbricht. Ich empfehle dir allerdings, das Ganze als Routine einzuführen, damit du nicht einfach in deinen Tag hinein stolperst, sondern dir einen klaren Rahmen schaffst. Innerhalb dieses Rahmens setzt du dann gezielt Prioritäten. Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung verhindert, dass du dich täglich mit deiner To-do-Liste überforderst. Sie ist eine Verfeinerung und Ergänzung deiner Wochenplanung. Falls du noch keine Wochenplanung machst, ist das kein Problem – du kannst einfach mit dem nächsten Tag anfangen, an dem du auf deine To-do-Liste schaust und denkst: „Wie soll ich das bloß schaffen?“ Die Grundidee: Du schaust zuerst, wie viel freie Arbeitszeit du zur Verfügung hast. Je nachdem musst du völlig unterschiedliche Prioritäten setzen. Das Problem mit dem üblichen Vorgehen Normalerweise schauten meine Kunden zuerst auf ihre To-do-Liste, um zu klären, was zu tun ist. Das ist aber meistens viel zu viel und führt zur Überforderung. Wenn du stattdessen fragst: „Wie viel Zeit habe ich heute?“, sieht das Prioritätensetzen völlig …

Neues Layout Trello-Boards und Trello-Karten

Trello – neues Layout 2025 Ein Überblick

Vielleicht hast du bereits den Button „Ankündigung“ auf deinen Boards gesehen – Trello rollt ein neues Layout aus, und zwar sowohl für die Ansichten der Boards, als auch für das Layout der Karten-Ansichten. Du kannst das neue Layout jetzt durch einen Klick auf „Ankündigung“ aktivieren und danach auch wieder deaktivieren. Allerdings wird das sicher kommen und je eher du dich daran gewöhnst, desto schneller wirst du damit umgehen können. An den Funktionalitäten, was meine Workflows angeht, hat sich nichts geändert, aber ich zeige dir in diesem Beitrag, wo du welche Menüs und Funktionen findest und auch die neue Trello-Inbox und den Trello-Planer. Also, nicht verzweifeln, wenn deine Boards und Karten plötzlich ganz anders ausschauen, hier findest du Orientierung! Alle Screenshots habe ich in der Browser-Version von Trello gemacht, da ich sowohl am Windows-Computer als auch auf dem MacBook Trello immer im Browser verwende. Das Board-Menü wurde verschlankt Früher hast du rechts neben dem Namen des Boards einige Menüpunkte gesehen, und je nach Bildschirmgröße wurden Menüpunkte als Text oder Symbole angezeigt. Jetzt gibt es keinen Text …