Autor: Claudia Kauscheder

Wenn die Todo-Liste zu lang ist

Streiche die Hälfte deiner ToDo-Liste!

Stell‘ dir einmal vor, du arbeitest im Team. Besser noch, du bist für ein Team verantwortlich und musst deinen Mitarbeitern die Arbeit zuweisen. Das kann z.B. auch sein, wenn du mit einer Virtuellen Assistentin zusammenarbeitest … Was ist dein erster Gedanke dabei, wenn du ihr oder ihm (ich bleib‘ jetzt der Einfachheit halber bei ihr) Arbeit überträgst? Ich bin davon überzeugt, dass es nicht ist „Der drück‘ ich jetzt so richtig viel rein, damit sie weiß, wo der Chef wohnt!“ Oder irre ich mich? Wenn du deine ToDo-Liste jemand anderem geben müsstest … Lass mich das an einem Beispiel noch plakativer zeigen: Bevor ich in meiner Anstellung in die IT-Abteilung gewechselt bin, habe ich die Abteilung für Datenerfassung mit ca. 30 MitarbeiterInnen geleitet. Damals war es noch üblich, (ja, vor Facebook- und eMail-Marketing-Zeiten), mit diversen lustigen Gewinnspielen an die Adressen von Interessenten zu kommen. Und dann kamen in meiner Abteilung säckeweise Postkarten an, die in einer Datenbank erfasst werden mussten. Ich kannte die Geschwindigkeit meiner MitarbeiterInnen sehr genau, manche schafften durchaus 100 solcher Kärtchen pro …

Produktivität - Trenne denken vom tun

Der Produktivitäts-Booster: Trenne denken von tun

Produktivität wird gleichgesetzt mit erledigen und tun. Die Definition von Arbeitsproduktivität lt. Wikipedia ist: Arbeitsproduktivität = Ausbringungsmenge durch eingesetzte Arbeitsstunden Das kennst du sicher: Wenn viele Punkte (= Ausbringungsmenge) auf deiner ToDo-Liste abgehakt sind, dann fühlst du dich produktiv. Das heißt aber auch, dass dem Tun wesentlich mehr „Wert“ zugestanden wird, als z.B. dem Denken. Beim Denken kommt ja nichts raus, oder? Sei ehrlich: hast du das auf deiner ToDo-Liste stehen? Über die nächste Aktion nachdenken. Überlegen, was mich morgen zufriedener macht als heute. Nachdenken, wie ich Problem xy lösen kann. Recherchieren, wer mich bei xy unterstützen kann. Nachdenken, was ich an meinem Workflow ändern sollte. Ich gestehe: ich nicht. Früher zumindest nicht ;-) Denken ist nicht produktiv. Denken kannst du nicht abhaken. Denken bringt keinen direkten Output. Bäh! Die Podcast-Episode zum Artikel Ein Schritt zurück Weißt du, was einen wirklichen Produktivitäts-Schub bei mir auslöst? Ich schaue auf meinen Plan und denke nicht darüber nach, ob ich jetzt gerade Lust darauf habe, das zu tun. Manchmal schleicht sich zwar der Gedanke ein: „Das könntest du …

Zoom Erfahrungen

Zoom Erfahrungen: So kann Zoom auch dein Business verändern

Solange ich schon meinen Podcast veröffentliche, so lange wird mir die Frage gestellt: „Womit nehme ich am besten Interviews auf?“ Und diese Frage habe ich mir auch oft gestellt, glaube mir! Mit der Kombination aus Skype und Supertintin habe ich gestartet, dann kam kurzfristig Zencastr dazu, aber beide Systeme waren leider nicht das Gelbe vom Ei, weil ziemlich instabil und unzuverlässig. Und dann kam Zoom *) Ursprünglich hatte ich darin nur einen wesentlich stabileren Ersatz für Skype gesehen, aber inzwischen könnte ich mir mein gesamtes Business nicht mehr ohne vorstellen. Insofern bin ich auch irgendwie froh darüber, dass Zoom nicht ausschließlich kostenlos angeboten wird, denn so stehen die Chancen auf ein Überleben dieses Dienstes viel besser. Die meist gestellten Fragen als Zoom Anleitungen habe ich in diesem Artikel für dich zusammengefasst. Wofür du Zoom verwenden kannst 1:1-Beratung Egal, ob du als Coach mit Kunden zusammenarbeitest, oder technischen Support anbietest, kann ich dir Zoom als Kommunikations-Mittel nur empfehlen. Früher habe ich auch hier natürlich mit Skype gearbeitet, aber es war mühsam. Denn gleichzeitig ist Camtasia zum Aufnehmen …

rueckblick-2017-vorschau-2018

Danke 2017 und herzlich willkommen 2018!

Ich hatte gehofft, dass Marit Alke ihrer eigenen Tradition dieser Blogparade treu bleibt – inzwischen mache ich schon zum vierten Mal mit und habe mir die bisherigen Beiträge durchgelesen bzw. angehört. Goodbye 2014, Willkommen 2015 Goodbye 2015, Willkommen 2016 Goodbye 2016, Willkommen 2017 Schon irgendwie verrückt, was man sich so am Ende des Jahres denkt und vornimmt – und was dann wirklich im Laufe eines Jahres passiert … Wenn ich mich jetzt wieder einmal zum Jahresabschluss frage, wie dieses 2017 war, kann ich nur sagen: sehr bunt, sehr wechselnde Gefühle, sehr viel gelernt, sehr dankbar … Aber fangen wir von vorne an: Die Podcast-Episode zum Artikel Was hatte ich mir für 2017 vorgenommen: Den Kurs zur 1-Minuten ToDo-Liste Diesen Mini-Kurs konnte ich sehr bald online stellen und er erfreut sich großer Beliebtheit. Er ist mein erstes Produkt gewesen, das den TeilnehmerInnen einen niedrigpreisigen Einstieg in meine Produkte bzw. auch meine Arbeitsweise gibt. Sie lernen darin binnen einer Stunde, wie sie ihre ToDo-Liste davon abhalten können, dass sie ausufert und ihnen über den Kopf wächst. Die …

Familienorganisation mit Kanban-Boards (Gastartikel)

Heute bin ich im Gespräch mit einer Kollegin, die sich ebenso wie ich mit Selbstmanagement beschäftigt. Silvia Schäfer ist Projektmanagerin in einem Großkonzern und bringt diese Erfahrungen in die Familienorganisation innerhalb ihrer Familie ein. Und zwar unter anderem in Form eines Familien-Kanban-Boards! Sie begreift auch ihre Familie als Team, in dem es – wie in allen Teams – zu Spannungen kommen kann, wenn nicht auf die Bedürfnisse von allen eingegangen wird, sich niemand „verantwortlich“ fühlt und ein Hauptteil der Last auf wenigen Team-Mitgliedern liegt. #Familienorganisation mit Spaß – Das #Kanban-Board Click To Tweet Außerdem hat Silvia einen extrem spannenden Werdegang – vom Chemie-Studium über die Forschung, ihre Arbeit als Mentorin bis zum Projektmanagement. Und als Mutter von drei Töchtern auch noch selbständig. Das geht nur mit einem guten (Familien)-Team und guter Organisation! Und so könnte ein Urlaubs-Kanban-Board für die Familie z.B. aussehen: In dieser Episode erfährst du: Wie Silvia auf die Idee gekommen ist, Kanban für die Familienorganisation einzusetzen Was ein Kanban-Board leisten kann Wie diese Methode im Alltag funktioniert Wie ihre Familie mit dem …

Zeitplanung und Projektplanung mit Excel

Wie ich einen Excel-Kalender für meine Zeitplanung verwende

Alle Jahre wieder … 2014 habe ich das erste Mal (noch unter meiner alten Domain) meinen Excel-Kalender (auch liebevoll Cockpit genannt) als Video vorgestellt und inzwischen hat es auf fast 30.000 Views gebracht. Und heute gibt es bereits das 5. Update, nämlich mein Excel-Kalender für 2019! Ich verlinke absichtlich nicht auf den alten Beitrag mit dem alten Video, weil ich heuer zum besseren Verständnis zu allen 4 Sheets, die ich im Cockpit verwende, eine neue Video-Anleitung gemacht habe. Schließlich entwickeln wir uns ständig weiter – mein Cockpit und ich :-). Warum ein Excel-Kalender? Obwohl ich ein begeisterter Trello-Nutzer bin, verwende ich genau so begeistert diverse Excel-Sheets für meine Planung. Denn die Trennung von Aufgaben und Terminen bekomme ich in Trello nicht hin – und da kommt es eben ins Spiel, mein Excel-Kalender. Wann das NICHT funktioniert Erklärend muss ich dazu sagen, dass diese Form der Zeitplanung für mich nur funktioniert, weil folgende Voraussetzungen gegeben sind: Ich bin so gut wie immer online. Ich bin ein Überblicks-Typ – Details sind erst im zweiten Schritt interessant. Ich trenne …

content erstellen

Content erstellen – passt dein Rhythmus wirklich zu dir?

Ist dir etwas aufgefallen? Heute ist Donnerstag … Und das ist der dritte Artikel hier im Blog, der am Donnerstag und nicht am Montag erschienen ist. Content erstellen um jeden Preis? Wahrscheinlich ist es dir nicht (zumindest nicht unangenehm) aufgefallen. Ich habe mir  damit ein Stückchen Freiheit zurück erobert. Daher plaudere ich heute wieder einmal ein bisserl aus dem Nähkästchen – nachmachen ist absolut erwünscht! Ich habe nachgeschaut. Seit Beginn vom Abenteuer Home-Office (also Anfang 2015) erschien fast jeden Montag ein Blog-Artikel: Ein paar Auslöser für die Änderung beim Content erstellen Zuerst wurde der Dienstplan meines Mannes umgestellt und er hat nun jeden Montag frei. Ein verlängertes Wochenende also und daher absolut klasse (wenn nicht der Montag der Veröffentlichungs-Tag für mich gewesen wäre). In meiner Anstellung kann ich es mir locker einteilen, am Montag nicht zu arbeiten. Außerdem wollte ich schon seit längerem meinen Newsletter von 14-tägig auf wöchentlich umstellen, damit er nicht so lange wird. Ich kenne es ja von mir selbst, dass mir mehrmals kurze, knackige Mails lieber sind, als monatliche halbe eBooks …

Wenn Veränderung schwer fällt

Wenn Veränderung schwer fällt – wer ist der Chef?

Riccarda Larcher, eine Kollegin aus Wien, kenne ich nun schon seit ca. 2015, als sie mich für einen Vortrag in der Wirtschaftskammer vermittelt hatte. Übrigens auch eine große Veränderung für mich, von den Webinaren zu einer Präsenz-Veranstaltung mit 100 Zuhörern … Das Thema dieses Interview ist Veränderung – und warum es uns so schwer fällt, genau das zu tun: etwas zu verändern bzw. mit Veränderungen umzugehen. Riccarda ist Mental- und Intuitionstrainerin und ist mit diesem Problem ihrer KundInnen sehr häufig konfrontiert und zeigt ihnen, wie sie Klarheit gewinnen – und damit die Veränderung leichter einleiten können. Mit #Klarheit fällt #Veränderung leichter! Click To Tweet Warum fällt Veränderung schwer? Veränderungen sind körperlich und mental anstrengend.  Je länger wir gewisse regelmäßig tun, desto tiefere Spuren hinterlässt das im Gehirn. Außerdem werden Wohlfühl-Hormone ausgeschüttet – und davon möchte unser Körper natürlich mehr. Wenn der Geist nun auf die Idee kommt, etwas zu verändern, entsteht der erste Widerstand auf Körper-Ebene, weil er Angst hat, dass er seine Wohlfühl-Hormone verliert. Das heißt, jede Veränderung führt auch zu einem inneren „Kampf“ …

Die Rechtfertigungsfalle im Home-Office

Die Rechtfertigungs-Falle im Home-Office

Ganz egal, ob du selbständig oder angestellt im Home-Office arbeitest, diese Sprüche kennst du vielleicht: „Wann arbeitest du wieder richtig?“ „Arbeitest du heute, oder bist du zu Hause?“ „Dein Leben möchte ich haben … den ganzen Tag zu Hause und nix tun.“ Es gibt sie in allen Lebenslagen, diese dummen Sprüche: Wenn du Kinder hast und berufstätig bist. („Wozu hast du dann Kinder bekommen?„) Wenn du keine Kinder hast („Wer zahlt einmal deine Pension?„) Wenn du viele Kinder hast („Sonst kein Hobby?„) Wenn du viel arbeitest („Das ist doch kein Leben!„) Wenn du wenig arbeitest („Na wenn du dir das leisten kannst …„) Wenn du selbständig bist („Was, dafür zahlt jemand?„) Wenn du LehrerIn bist („Dir geht’s gut, so viel Freizeit!„) Liste unendlich erweiterbar … Die Podcast-Episode zum Artikel Du siehst: Egal, was du machst – oder nicht machst – es ist nicht richtig. Korrektur: Es ist nicht richtig für alle … Inzwischen kratzt es mich nicht mehr, sollte ich solche Sprüche zu hören bekommen. Das war aber nicht immer so, das muss ich schon …

Fokussiert arbeiten im Home-Office

5 Gedanken, die im Home-Office deinen Untergang bedeuten

Ich weiß, Gedanken sind einfach da. Punkt. Egal, wie sehr sie dich stören und verhindern, dass du mit dem vorankommen, was du gerade tun möchtest. Aber musst du ihnen auch wirklich glauben? Heute lade ich dich dazu ein, ein paar von ihnen in Frage zu stellen – um in deinem Home-Office freier, fokussierter und vor allem zufriedener zu arbeiten. Gedanken auf die Seite zu schieben, gelingt meist nur einen kurzen Augenblick – die sind richtig hartnäckig … aber frag‘ dich doch einmal – nur als Gedanken-Experiment – ob das so wahr ist, was du dir denkst … Fünf Gedanken, die dir – besonders im Home-Office und in deiner Selbständigkeit – keine Hilfe sind, habe ich für dich zur Auswahl, um dieses Experiment zu starten: Alles Viel hilft oft nicht viel. Ein Gedanke, der dir den Fokus raubt, ist „Alles“. Du musst alle Social-Media Kanäle bedienen. Und zwar möglichst perfekt. Egal, ob sich deine Zielgruppe dort tummelt oder nicht. Besonders gefährlich sind die neuen, hippen Kanäle, die wie Schwammerl aus dem Boden schießen und jede Menge …