Produktivität und Effizienz
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Ein Hoch auf die Tomate! Die Pomodoro-Technik und ihre Vorteile

Vorteile der Pomodoro-Technik

Es gibt diese kleinen, eigentlich unscheinbaren aber nichts desto trotz genialen Kleinigkeiten, die dir dein Leben erleichtern.

Kopfhörer mit ZippverschlussIch denke da z.B. an Klettverschlüsse, ohne die ich wahrscheinlich bei meinen Kindern weniger entspannt beim Anziehen gewesen wäre.

Oder die Büroklammer. Ein simples Stück Draht kunstvoll gebogen (unlängst bin ich über dieses faszinierende Video gestolpert …). Doch wie würde der Büroalltag ohne aussehen?

Ach ja, und mein kürzlich erworbener Kopfhöhrer mit Zippverschluss – damit sich die Kabel nicht verheddern 😉

Genau so unscheinbar und auf den ersten Blick unspektakulär ist die Produktivitätstechnik, die sich hinter einer Paradeiser (= Tomate auf Österreichisch) versteckt.

Eigentlich kann Pomodoro in einem Satz beschrieben werden:

Arbeite konzentriert in 25-Minuten-Blöcken, mach dazwischen 5 Minuten und nach insgesamt 2 Stunden eine halbe Stunde Pause.

Aha. Unspannend. Und was bringt das?

Das „Geheimnis“ steckt im Detail – wie so oft.

Fangen wir ganz am Anfang an.

Wenn du dich damit beschäftigst, wie du deine Arbeitsabläufe oder generell deine gesamte Arbeit verbessern kannst, dann geht kein Weg an den immer selben Abläufen vorbei.

Tun – analysieren – optimieren – wieder tun.

Arbeitsabläufe optimieren

Das klingt in deinen Ohren vielleicht knochentrocken – aber sieh‘ es einmal von der sportlichen Seite – wer ist dein bester Sparringspartner?

Du selbst. Genau so, wie es für dein Ego und deinen Fortschritt gut ist, dich nur mit deinem Ich von gestern zu vergleichen – und mit niemandem sonst! Shaila Stephens hat es in diesem Artikel gut zusammengefasst.

20 Vorteile – 3 Nachteile

Das ist doch eine recht gute Bilanz, oder?

Bevor ich dir den Ablauf einer Session mit der Pomodoro-Technik genauer beschreibe, schau‘ dir bitte die 20 Vorteile von dieser Arbeitstechnik an – da sind vielleicht einige dabei, die für dich ausschlaggebend sind.

Wenn nicht – dann ist alles paletti mit deiner Produktivität und du brauchst dir das Prozedere gar nicht mehr durchzulesen – wieder Zeit gespart 😉

  1. Du konzentriert dich immer nur auf eine Sache. Multitasking ist out, eines nach dem anderen ist schneller und auch weniger ermüdend. Das hast du vielleicht schon beobachtet oder sogar analysiert?
  2. Du trainierst, wirklich fokussiert zu arbeiten. Wenn du dich beobachten würdest, würdest du nämlich erkennen, dass das üblicherweise nicht der Fall ist. Es ist manchmal unglaublich, wie schnell unsere Gedanken von hier nach da huschen.
  3. Du trainierst deine Konzentrationsfähigkeit. Fokus funktioniert nur mit Konzentration – und umgekehrt. Und diese ist auch wesentlich kürzer, als allgemein angenommen. Als Beispiel: Pdocastern wird empfohlen, nach maximal 7 Minuten (!) einen Anker zu setzen (z.B. Musik), um den Zuhörer wieder einzufangen.
  4. Du schaltest damit die üblichen Zeitfresser wie SM, eMails, usw. aus. Durch diese Beschränkung auf 25 Minuten beschränkst du auch deine Zeit, die du für diese Zeitfresser verwendest. Du wirst erstaunt sein, was du in 25 Minuten mit deinem Posteingang anstellen kannst – wenn du dich darauf konzentrierst.
  5. Du eliminiert Unterbrechungen. Pomodoro funktioniert nur, wenn du sämtliche Ablenkungen – und somit Unterbrechnungen – ausschaltest. Keinerlei Benachrichtigungen, alle Programme, die du für diese Aufgabe nicht brauchst, abdrehen und die Stoppuhr im Nacken. Da hast du schlicht keine Zeit für Unterbrechungen.
  6. Du bringst Bewusstsein in deinen Arbeitsalltag. Durch die ziemlich stringente Planung machst du dir bewusst, was du warum mit deiner Zeit anstellst. Genial!
  7. Du machst das Wichtigste zuerst. Neben dem Einteilen der Arbeitseinheiten ist auch das Sortieren wichtig. Das Wichtigste (und nicht immer das Dringendste) kommt zuerst.
  8. Es motiviert wahnsinnig, lauter kleine Häkchen zu setzen. Vier Häkchen am Ende von zwei Stunden (oder auch vier durchgestrichene Zeilen …) signalisieren dir ein Gefühl von „mehr geschafft“ als nur eines. Das Kind in dir ist auch bei der Arbeit immer dabei!
  9. Du triffst schnelle Entscheidungen. Empfohlen wird, dass du die ersten 25 Minuten der Pomodoro-Session für die Planung und Vorbereitung des Tages verwendest. Da heißt es schnelle Entscheidungen treffen, damit sich das ausgeht!
  10. Du nimmst eine Auszeit von Ablenkungen! Ich bekomme immer wieder die Rückmeldung von meinen KundInnen, WIE entspannend es ist, ohne schlechtes Gewissen sämtliche Ablenkungen abzudrehen und diese Stille im Kopf zu spüren.
  11. Du verwendet nicht mehr Zeit, als notwendig, für genau diese eine Aufgabe. Du hast vielleicht schon vom Parkinsonschen Gesetz gehört? Es besagt, dass du für eine Aufgabe genau so viel Zeit brauchst, wie du ihr zugestehst. Also wenn du dir für die Beantwortung einer eMail 30 Minuten Zeit gibst – dann wirst du auch mindestens so lange dafür brauchen. Dabei könntest du es genau so gut in 10 Minuten (oder noch weniger) erledigt haben. Z.B. wenn du auf Sprachnachrichten umsteigst?
  12. Du teilst eine große Aufgabe in mundgerechte Happen. Einerseits erkennst du dadurch „Lücken“ (z.B. Informationen, die dir noch fehlen) und andererseits ist die Hürde damit zu beginnen kleiner.
  13. Du bündelst gleiche Aufgaben zu einem Aufgaben-Block. Wenn die Einzelaufgaben zu klein für 25 Minuten sind, dann fasse mehrere zusammen. Mehrere Angebote verschicken. Mehrere Anrufe erledigen. Alle eMails bearbeiten. Dadurch bist du in diesem speziellen Modus für diese Aufgaben und kannst sie effizienter erledigen.
  14. Du legst die Reihenfolge, in der die Aufgaben abgearbeitet werden müssen, fest. Und hast damit vielleicht schon eine optimale Vorlage für das nächste Mal? Außerdem fallen dir auch dadurch auch wieder Lücken auf.
  15. Du lernst einzuschätzen, wie lange du wofür brauchst. Zu Beginn wird’s mit der Einteilung der Pomodoro-Einheiten nicht auf Anhieb funktionieren. Aufgaben sind größer, als du geschätzt hattest oder du bist wesentlich schneller damit durch. Das macht aber nichts, denke an den Kreislauf: Tun – analysieren – optimieren – wieder tun! Auch dein generelles Zeitgefühl wird davon profitieren.
  16. Du setzt Prioritäten, weil du auf einen Blick siehst, was möglich ist und was nicht. Das war auch für mich ein großes Aha-Erlebnis zu Beginn meiner Pomodoro-Versuche. Auf der ToDo-Liste schauen 5 Aufgaben oft nicht so „üppig“ aus. Aber wenn sie jeweils auf mehrere Pomodoros aufgeteilt werden müssen, siehst du, was sich ausgehen kann – und was du streichen oder verschieben musst.
  17. Du machst Pausen. Und zwar echte! Wenn du jetzt sagst: mach‘ ich eh – dann überlege, wie lange du normalerweise – ohne Pause – durcharbeitest. Und dann rechne zusammen, wie viel Pausen du durch Pomodoro gewinnst.
  18. Du verbesserst deine Arbeitsvorbereitung. Um ungestört ein Pomodoro zu nutzen ist es ratsam, sich vorher genau zu überlegen, was du für diese Aufgabe brauchst. Ein paar Ordner? Arbeitsmittel? Programme? Und wieder: du entdeckst die Lücken!
  19. Die Schwelle zum Anfangen wird kleiner.  25 Minuten sind überschaubar. Besonders gerne arbeite ich mit Pomodoro (nicht nur bei der Arbeit!), wenn ich ein bisserl unmotiviert bin. Die Aussicht darauf, in 25 Minuten etwas Anderes (vielleicht Spannenderes …) machen zu dürfen, lässt mich schneller anfangen. Damit ist das Arbeiten mitPomodoro auch ein gutes Gegenmittel gegen die Aufschieberitis.
  20. Du verwendest knappe Zeit möglichst produktiv. Du kennst das sicher: noch eine halbe Stunde bis zum nächsten Termin? Aus dem Fenster gucken? Mit Pomodoro trainierst du, auch so knappe Zeiteinheiten sinnvoll zu füllen. Oder eine sinnvolle Pause einzulegen.

Bist du bereit für mehr?

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Die möglichen Nachteile dieser Methode

  1. Selbstdisziplin ist zu Beginn ganz sicher eine Voraussetzung dafür, um erfolgreich mit Pomodoro zu arbeiten. Das kannst du nun als Vor- oder als Nachteil sehen 🙂
  2. Aufwendige Planung. Natürlich kostet es auch Zeit, dir den Inhalt der einzelnen Abschnitte zu überlegen. Auch hier bin ich nicht zu 100% davon überzeugt, dass es ein Nachteil ist. Meistens holst du nämlich durch gute Arbeitsvorbereitung und Planung diese Zeit doppelt und dreifach wieder herein.
  3. Stressfaktor. Die Uhr im Nacken kann absolut Stress verursachen und auch der Blick auf den Timer kann deinen Herzschlag erhöhen. Und das ist nicht Sinn und Zweck der Sache. Ein bisserl positiver Druck ist gut, Herzrasen nicht. Wenn du das bei dir beobachtest, dann sei etwas „gnädiger“ mit dir, nimm‘ dir erst einmal Pomodoros vor, die du zu 100% schaffen wirst und gehe es langsamer an!

Anleitung für deine ersten Paradeiser

Gehen wir Schritt für Schritt durch, wie ein Pomodoro-Block aussieht.

  • Plane deine Pomodoros, achte dabei darauf, dass du alles hast, was du dafür brauchst.
  • Schalte alles aus, was dich unterbrechen oder ablenken könnte.
  • Starte deinen Pomodoro-Wecker (ein paar Quellen findest du weiter unten)
  • 25 Minuten konzentriertes arbeiten
  • 5 Minuten Pause
  • wiederhole die letzten zwei Blöcke 4 Mal und mache zuletzt statt 5 Minuten 30 Minuten Pause.
  • Schau‘ dir im Rückblick an, wie es gelaufen ist – und klopf‘ dir auf die Schulter!

Pomodoro-Technik

Tipps für die Pomodoro-Praxis

Taste dich langsam heran.

Von 0 auf 100 sofort einen ganzen 8-stündigen Arbeitstag mit Pomodoros zu befüllen, kann Stress auslösen. Außerdem trainierst du, wie oben geschrieben, einige deiner Fähigkeiten. Wenn du also nach einem ganzen Tag Pomodoro keine einzige korrekt abschließen konntest, ist der Frust und das Aufgeben vorprogrammiert. Trainiere also langsam aber ausdauernd.

Wenn es dir schwer fällt.

Wenn es dir schwer fällt, deine Arbeit in Pomodoros einzuteilen, dann beginne in ganz anderen Bereichen damit zu arbeiten, um dich damit anzufreunden. Das könnte lernen sein oder etwas im Haushalt, Gartenarbeit … wo auch immer du das Gefühl hast, dass es weniger Konsequenzen für dich hat, wenn das Experiment schiefgeht.

Geh‘ nicht in die Verlängerung.

Verlängere die Pomodoros bitte nicht! Auch wenn du gerade im Flow bist. Halte bitte die Abfolge 25-5-25-5-25-5-25-30 ein, das hat schon seinen Sinn. Wenn du oft das Bedürfnis hast, die 25 Minuten zu überschreiten oder die Pausen zu streichen, dann haut etwas mit der Einteilung deiner Pomodoros nicht hin. Du bleibst auch geistig insgesamt länger frisch, wenn du öfter Pausen einlegst.

Ein Mal ist nicht genug.

Gib dir und Pomodoro mehr als eine Chance. Ich höre öfter: „Hab‘ ich probiert, geht bei mir nicht.“

Probieren ist nicht „tun – analysieren – optimieren – tun“.

Auch wenn du diese Technik nur fallweise anwendest, hilft sie. Und wenn du von spannenden Gedanken oder Ideen abgelenkt wirst, schreib‘ sie auf und mach‘ weiter im Plan!

Woher kommt die Pomodoro-Technik

Zuletzt noch ein bisserl Geschichte: Entwickelt wurde die Pomodoro-Technik in den achtziger Jahren von den italienischen Unternehmer Francesco Cirillo. Er verwendete damals für die Zeitmessung eine Küchenuhr, die die Form einer Tomate hatte … und der Name war geboren.

Du siehst also, du musst jetzt nicht erst auf die Suche nach der optimalen App gehen, um Pomodoro auszuprobieren – du kannst sofort loslegen!

Noch ein paar Links zum Abschluss

Ein Online-Timer gleich zum Anfangen http://tomato-timer.com/
Pomotodo: eine App für alle Geräte: https://pomotodo.com
Das Buch zur Tomate: (englisch, EUR 16,95)  http://pomodorotechnique.com/

Einen Artikel möchte ich dir auch noch empfehlen: darin beschreibt die Autorin ihre Erfahrungen mit Pomodoros im Tandem – gefällt mir!

Schreib‘ mir doch bitte, ob du bereits mit dieser Technik arbeitest, oder welche der 20 Vorteile dich so anspricht, dass du es probieren möchtest!

P.S. Und bleib‘ neugierig!

 


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26. Jänner 2017, 11:00 Uhr

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33 Kommentare

  1. Hallo Claudia, danke für eine tolle Zusammenfassung der Vor- und Nachteile der Pomodoro Methode. Ich verwende die Methode sehr häufig, gerade wenn ich mich über einen längeren Zeitraum konzentrieren möchte.
    Damit habe ich mich lange schwer getan, aber gerade da der Zeitraum überschaubar ist, kann ich intrinsische Ablenkungen sehr gut nach hinten verschieben.
    Mir hat diese Methode tatsächlich geholfen, meine Selbstdisziplin zu trainieren.
    Damit diese Methode für mich funktioniert, benötige ich aber eine Uhr, die ich ständig im Auge haben kann. Aus diesem Grund verwende ich Clockwork Tomato auf meinem Android Handy. Eine Browser Lösung hat für mich nicht funktioniert.

    Viele Grüße
    Marc

    • Hallo, Marc!

      Wie schön, dich hier zu lesen! Und danke für die App-Erweiterung! Gerade dieses „Uhr vor der Nase“ muss ich sagen, höre ich sehr oft als Widerstand gegen die Methode. Ich empfinde das auch eher als sportlichen Faktor 😉 Bei mir funktioniert auch die Browser-Erweiterung Pomello für Trello sehr gut. Das ist wieder so ein bisserl spielerischer …

      Wünsch‘ dir eine schöne Woche!

  2. Hallo Claudia,

    diese Technik nutze ich schon lange, und ein Artikel für meinen Sprachenblog steht auch schon lange dazu an — jetzt bist Du mir zuvorgekommen, aber das macht nichts! Ich habe viele weitere Themen in petto! Danke für den Artikel und die detaillierte Auflistung, die selbst den letzten Skeptiker überzeugen sollte.

    Es ist erstaunlich, für welche Lebensbereiche man diese Technik nutzen kann. Zum Lernen, für die Hausarbeit, für Büroarbeiten, für „Was-weiß-ich-sonst-noch-alles“. Auf jeden Fall vermeidet man damit Überforderung und der Berg der zu erledigenden Aufgaben scheint nicht mehr ganz so riesig.

    Eine Einschränkung gibt es für mich allerdings. Ich würde nicht immer konsequent in Blöcken mit 25/5/25/5 Minuten arbeiten. Es gibt speziell beim Lernen (und sicherlich auch in anderen Bereichen, aber Lernen ist nun mal mein Blog- und Berufsthema) sehr anspruchsvolle Tätigkeiten, bei denen dann speziell für lernungewohnte Menschen schon 15 Minuten genug sind. Dann würde ich die Zeitspannen kürzen und vielleicht 15 Minuten Lernen immer 3 bis 5 Minuten Pause gegenüberstellen. Sonst fühlen sich solche Menschen leicht überfordert, für sie sind 25 Minuten schon lang. Aber das kann ja jeder für sich selbst entscheiden.

    Herzliche Grüße
    Christine

    • Liebe Christine,

      vielen Dank für deine Ergänzungen – und ganz genau darum lass‘ dich bitte NICHT davon abhalten, den hundertzehnten Artikel zu Pomodoro zu schreiben! Aus Sicht des Lernens könnte ich keine zwei Zeilen dazu schreiben … und ich freue mich, wenn du mich dann auf deinen Artikel aufmerksam machst!

      Beste Grüße,
      Claudia

  3. Pingback: Was eine Tomate mit deinen Pausen zu tun hat - Vereinfache deinen Alltag

  4. Liebe Claudia,

    ganz lieben Dank für Deinen Artikel. Eine Ergänzung habe ich: Einen der Nachteile, die aufwendige Planung, die wird es bei mir nicht geben. 🙂
    Ich bin nicht so wirklich durchgeplant, für mich ist die Pomodori-Technik eher dazu da, ohne Ablenkung 25 Minuten durchzuziehen. Dabei bin ich wahnsinnig erstaunt, was ich so alles schaffe. Ich scribble mir morgens meine ToDo-Liste zusammen, dann beginne ich einfach.
    Es ist vielleicht eine freie Definition, aber mir tut es sehr gut, mit der Technik zu arbeiten. Die Stoppuhr ist ein guter Antreiber. Dabei habe ich schon festgestellt, dass es nicht 2 Stunden dauert, eine Rechnung zu schreiben, sondern tatsächlich meistens nur 15 Minuten. 🙂
    Die Technik bietet mir also viel Freiheit, aber auch den nötigen Druck, das gefällt mir.

    Liebe Grüße
    Sandra

    • Liebe Sandra,

      schön, dich hier zu lesen und danke für diesen tollen Erfahrungsbericht! Das „entschäft“ die Technik ein wenig, denn oft ist der Widerstand gegen dieses stringente planen sehr groß. Dein Beispiel mit der Rechnung ist ein Klassiker ;-). Ich persönlich merke es auch besonders beim Erstellen von Präsentationen … da kann ich seeeehr viel Zeit liegenlassen, wenn ich nicht mit Pomodoro arbeite!

      Wünsch‘ dir einen sonnigen Tag!
      Liebe Grüße,
      Claudia

  5. Hallo Claudia,

    die Pomodore-Technik ist schon lange mein Begleiter. Aber oft habe ich mich dann doch ablenken lassen. Weiteres Problem ist bei mir die nächste Aufgabe. Dafür habe ich jetzt die für mich beste Lösung gefunden. In meinem Lieblingstool PersonalBrain habe ich eine Liste namens WAS JETZT? angelegt. Dort sammel ich meine wichtigen Aufgaben.

    Für den nächsten Block schaue ich dort immer nach, was jetzt ansteht. Dadurch habe ich die Freiheit, je nach Lust, Laune und Energie die passende Aufgabe zu wählen und die Gewissheit, an den wichtigen Aufgaben zuarbeiten.

    Viele Grüße,
    David

  6. Hallo Claudia,

    ich habe immer mal wieder schon von dieser Technik gehört. Nach Deinem schönen Artikel bin ich fest entschlossen, sie jetzt endlich auch mal auszuprobieren. Ich denke, ich bin grundsätzlich schon ein ziemlich strukturierter und organisierter Mensch. Aber gerade der Punkt 11 (Parkinson-Gesetz) holt auch mich immer wieder ein.
    Danke für diesen Aufrüttler!

    Schöne Grüße,
    Martin

    • Lieber Martin,

      wow, das find‘ ich toll! So ist es ja oft (ist mir mit der Technik auch nicht anders gegangen …), dass man ein paar Mal über etwas stolpern muss, bevor man den Sinn für sich selbst darin erkennt 🙂

      Viel Erfolg damit!
      Liebe Grüße,
      Claudia

  7. Ich habe mehrere Chrome-Apps mit Pomodoro-Prinzip ausprobiert. Mich hat „Strict Workflow“ überzeugt – ist einfach ein Button neben der Adresszeile und zeigt die Restzeit an- und man kann im selben Zug alle ablenkenden Adressen sperren.

    • Hallo Christian!

      Vielen Dank für diesen Tipp, das klingt wirklich einleuchtend und simpel – werde ich gerne ausprobieren! Inzwischen sind einige App-Tipps eingetrudelt, das schreit förmlich nach einem weiteren Artikel 🙂

      Liebe Grüße,
      Claudia

  8. Liebe Claudia,
    danke für deinen schönen Artikel mit der hilfreichen Auflistung!
    Sich nicht ablenken zu lassen, kann mal echt eine Herausforderung darstellen:-)

    Liebe Grüße
    Soheila

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  16. Liebe Claudia,
    du hattest mich schon einmal in einem Webinar auf die Pomodoro Technik gebracht und sie ist sehr gut für mich. Ich war bislang immer so ein Multi Tasking Mensch, aber das hat mich einfach nur nervös und fertig mit den Nerven gemacht. Dank der Pomodoro Technik nutze ich nun meine Zeit sinnvoller, voll konzentriert, lasse mich nicht ablenken und bin immer happy, was ich in so kurzer Zeit alles geschafft habe.
    Danke dir für den tollen Tipp 🙂

    • Liebe Elena,

      ja, Pomodoro ist ein recht beliebtes Thema bei mir :-). Super, dass es dir gelingt, wirklich dranzubleiben – manch einer kann mit diesem „sanften“ Druck nicht gut umgehen …

      Danke für dein Feedback!
      Liebe Grüße,
      Claudia

  17. Liebe Claudia,

    oh doch, ich bin so ein Mensch, der unbedingt immer wieder Mal einen sanften Tritt in den Allerwertesten braucht. Von daher ist diese Technik einfach nur super für solche Menschen wie mich.

    Wünsche dir noch eine tolle Woche.

    LG
    Elena

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  21. Hallo Claudia,

    ich arbeite seit Kurzem auch mit dieser Technik und ich kann nur sagen, dass sie Gold für mich wert ist. Die hilft mir nicht nur mehr zu schaffen, sondern mich auch zu motivieren.

    Wenn ich mal nicht so gut drauf bin und merke, dass ich etwas abdrifte, hilft sie mir sofort wieder reinzukommen und viel geschafft zu bekommen.

    LG,
    Kevin

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