Autor: Claudia Kauscheder

Aufgaben priorisieren

Aufgaben priorisieren nach dem Domino-Prinzip

Aufgaben priorisieren passiert meist nach dem Prinzip „Wer am lautesten schreit, kommt zuerst dran.“ Aber wann hast du zum letzten Mal eine Aufgabe erledigt, bei der dir nicht die Zeit oder ein Termin im Nacken gesessen hat? Wenn du dich daran nicht mehr erinnern kannst, dann bis du hier genau richtig, denn dann priorisierst du deine Aufgaben nach der Dringlichkeit und nicht nach der Wichtigkeit! Identifiziere deine Domino-Aufgaben! Bei den Domino-Aufgaben geht es nicht um die operative Arbeit in deinem Tagesgeschäft. Zumindest nicht unmittelbar. Und darum gehen sie oft in diesem Tagesgeschäft unter. Bevor du damit anfangen kannst, sie für dich zu identifizieren, klären wir einmal, was diese Aufgaben gemeinsam haben: Du schiebst sie vor dir her. Sie sind vordergründig nicht dringend, weil kein Termin dranhängt. Sie würden dein Tagesgeschäft im ersten Moment verlangsamen. Darum greifst du sie nicht an. Sie fühlen sich für dich riesig an. Oder du weißt nicht genau, wie du sie angehen sollst. Sie haben allerdings auch gemeinsam, dass sie dir in Zukunft Zeit und Energie sparen würden, wenn du sie …

Die größten Zeitfresser im Content-Marketing und wie du sie vermeidest

Die 7 größten Zeitfresser im Content-Marketing

Sie machen den Unterschied zwischen Durchquälen und Entspannung: die Zeitfresser im Content-Marketing! Bei vielen davon geht’s nur um Minuten, aber die sammeln sich und entscheiden im Endeffekt, ob dein Marketing für dich funktioniert … Kein strukturiertes Content-Archiv Zu Beginn meiner Anstellung als Programmiererin war’s wirklich mühsam. Ich lernte „by doing“ und habe jede einzelne Code-Zeile Buchstabe für Buchstabe eingetippt, herumprobiert, wieder verworfen und neu gemacht, bis es funktioniert hat. Jahre später war Copy-and-paste angesagt, denn ich hatte so viele unterschiedliche Funktionen entwickelt, dass bei den „alten“ garantiert etwas zu finden war, das ich weiterentwickeln oder anpassen konnte. Du siehst, worauf ich hinaus will. Hätte ich mir nicht ein gut strukturiertes Code-Schnipsel-Archiv angelegt, dann hätte ich jedes Mal wieder von vorn beginnen oder erst lange suchen müssen, um eine Applikation zu entwickeln. Nicht sehr effizient, oder? Genau denselben Zeitfresser identifiziere ich bei meinen KundInnen auch in ihrem Content-Marketing. Sie finden es bestechend und logisch, alte Inhalte wiederzuverwenden, finden sie aber nicht mehr! Hier ist ein Beispiel aus meinem eigenen Trello-Archiv, auch in OneNote habe ich viele …

Energielevel Produktivität erhöhen

Energielevel analysieren, Produktivität rasch erhöhen. So geht’s!

Wenn ich dich frage, wann dein Energielevel am höchsten ist, dann kommst du wahrscheinlich ganz schnell auf das Konzept „Lerche oder Eule“. Das war’s aber auch schon. Du weißt also höchstens, ob du gerne früh aufstehst, oder lieber spät schlafen gehst. Allerdings ist das bei Weitem noch nicht genug, wenn du produktiv arbeiten und gut durch deinen Arbeitstag kommen möchtest! Was mich bei meinen KundInnen (bevor wir dieses Thema ansprechen) wundert, ist, dass sie oft Gewohnheiten bzw. ihren Arbeits-Rhythmus aus der vorangegangenen Anstellung übernehmen. Dabei sind sie jetzt selbständig und könnten ihre Zeithoheit ausweiten, indem sie einmal ihren Energielevel analysieren und ihre Arbeitszeit danach ausrichten. Wie du deine Produktivität steigern kannst, indem du eine Analyse deiner Energiekurve durchführst, darum geht’s also heute, starten wir los! Wieso du deinen Energielevel kennen solltest Ich kenne natürlich, genauso wie wahrscheinlich du auch, das Konzept, gleich in der Früh die wichtigste, unangenehmste oder dringendsten Aufgaben zu erledigen. Und das klingt wirklich fantastisch. Funktioniert leider nicht bei jedem, ich hab’s wirklich ausprobiert, da finde ich aber nicht aus dem Bett, …

Aufgeben ist keine Option - Unfertige Projekte

Projekt aufgeben ist keine Option? Unfertig machen sie das mit dir!

Wenn du nach dem Motto „Aufgeben ist keine Option“ lebst, dann schau doch einmal in deine Projekte-Schublade … Ich bin ziemlich sicher, dass du so eine Schublade hast, oder? Ja, das traue ich mich zu behaupten. Denn vor einigen Jahren habe ich in meiner Facebook-Gruppe eine Umfrage darüber gemacht, was denn so in den Augen der TeilnehmerInnen bei ihnen „offene Enden“ sind. Und was ich eigentlich nicht erwartet – aber geahnt – hatte, war, dass es genau diese offenen Projekte sind, die besonders drücken, schau einmal: Die Frage, die sich stellt, ist auf der einen Seite, was du dagegen tun kannst (über das Thema Planung für Solopreneure gibt’s ja schon etliche Artikel hier am Blog), aber eine ganz andere Überlegung treibt mich zu diesem Artikel. Auch aus persönlicher Erfahrung mit unbeendeten Projekten, wie du später lesen wirst. Nämlich die Überlegung, was so offene Enden oder Vorhaben, wie es in der Umfrage auch genannt wurde, mit dir anstellen. Das 90%-Syndrom Was klingt für dich besser: „Fast fertig“ oder „angefangen“? Natürlich „fast fertig“. Die Krux dabei ist …

Content Planung mit Keywords und Ubersuggest

Content-Planung mit Keywords und Ubersuggest

Was haben denn Keywords mit deiner Content-Planung zu tun? Das hab‘ ich mich auch lange Zeit gefragt. Oder besser: ich habe mich das nicht gefragt, sondern immer frisch-fröhlich geschrieben, wonach mir gerade war. Und versteh‘ mich bitte nicht falsch: bevor du vor lauter Keyword-Recherche nicht losstartest, lass es lieber. Ich selbst habe erst 2021 begonnen, mich intensiver auf dieses Thema einzulassen. Der Grund für diesen Artikel ist allerdings eine Frage, die mir unlängst im Content-Planungs-Club von einer Teilnehmerin gestellt wurde: „Wieso verwendest du eigentlich Ubersuggest und nicht einfach den (kostenlosen) Keyword-Finder?„. Daraus ist eine spannende Diskussion geworden und eine Teilnehmerin hatte am Ende  gemeint: „Dann ist es eigentlich sinnvoll, so früh wie möglich damit zu arbeiten, oder?„. Beim genaueren Nachdenken darüber möchte ich dir aber ein klares „Jein“ als Antwort geben. Warum, darum geht’s heute! Google-Algorithmus-Änderung und Hoppala! Vorweg: Du kannst Ubersuggest auch in der gratis Version verwenden, nur sind die Möglichkeiten natürlich etwas eingeschränkt. Ich hatte immer wieder einmal in meinen kostenlosen Account geguckt (ohne wirklich zu wissen, was ich da genau tue), bis …

Projektplanung einfach machen

Projektplanung einfach gemacht! (Mit Geduld und …)

Nur nicht hudeln! Mir würde da jetzt ein Zitat zum nicht hudeln einfallen, aber das lass‘ ich lieber … Und falls du dieses österreichische, umgangssprachliche Wort nicht kennst, es bedeutet „bei einer bestimmten Arbeit zu schnell und dadurch unsorgfältig sein„. Womit wir beim Thema wären, denn ich sehe bei meinen KundInnen, dass sie versuchen, mit 7-Meilen-Stiefeln durch die Planung ihrer Projekte zu hetzen. Aber wir wissen ja, diese Beinbekleidung ist ein Märchen … Eigentlich sind es nur 5 Schritte Rein theoretisch ist das Projekt organisieren wirklich kein Hexenwerk. Wobei eben die Betonung auf „theoretisch“ liegt, denn wem ist es noch nicht passiert, dass sich die einzelnen Schritte in der Projektplanung einfach als unüberwindbares Hindernis dargestellt haben? In einem Artikel, in dem es ums Dranbleiben und Durchhalten ging, habe ich schon über zwei bestimmte Ziele-Typen geschrieben, nämlich den der absichtlichen Überforderung oder den der Zielgenauigkeit. Aber in einem Gruppenmeeting in einem meiner Programme hat mich eine Teilnehmerin noch auf eine andere „Typisierung“ hingewiesen und diese möchte ich dir nicht vorenthalten. Denn beim Dranbleiben beim Projekte planen …

Jahresrückblick 2021

Mein Jahresrückblick 2021 – Was für ein wilder Ritt!

„Die Vorschau auf das nächste Jahr verarbeite ich dann Anfang 2021. Mal sehen, was dieses doofe Virus aus meinen Plänen machen wird …“ Das habe ich in meinem Rückblick auf das Jahr 2020 Corona selbständig online am 17. Dezember 2020 geschrieben. Übrigens ist mir bei der Vorbereitung auf diesen Artikel wieder einmal aufgefallen, dass ich in Gedanken vieles gestrichen habe, was 2020 so passiert ist. Das geht so weit, dass ich im Newsletter, in dem ich alle meine Jahresrückblicke verlinkt hatte, sicher war, keinen Rückblick auf 2020 gemacht zu haben. Schon eigenartig, dieses Jahr, wie es aus meinem Zeitgefühl herausgefallen war! Jedenfalls kam dann alles ganz anders und die Vorschau auf das nächste Jahr ist persönlichen Katastrophen gewichen und wurde nie geschrieben … Erstes Quartal: Der wilde Ritt beginnt Persönliches Nur 4 Tage, nachdem ich den Rückblick auf 2020 geschrieben hatte, ist mein Schwiegervater  überraschend verstorben und damit begann eine Reihe von unglücklichen Verkettungen, die niemand ahnen konnte. Dadurch ging es katastrophal weiter. Wir hatten meine Schwiegermutter bei uns einquartiert und ein Verwandter, der „nur …

WordPress Meidathek aufräumen Plugin

WordPress Mediathek aufräumen – Plugin-Empfehlung

Meine WordPress Mediathek ist ein Kuddel-Muddel. OK, ich hab‘ schon schlimmere gesehen, denn ich habe zumindest meine Bilder und Dateien, die in der Mediathek geparkt sind, gut benannt (bis auf ein paar Ausreißer, wie du noch sehen wirst). Allerdings war es mir schon recht lange ein Dorn im Auge, dass dort seit ca. 2011 knapp 2.000 Dateien aufgelaufen sind. Die kann ich doch nicht alle in Verwendung haben, oder? Umso begeisterter war ich, als ich im Technikelfen-Tribe den Tipp zu einem neuen Plugin aufgeschnappt habe – noch vor der „echten“ Veröffentlichung … Das Versprechen: WordPress Mediathek aufräumen „leicht gemacht“ Nachdem dieses Wunderding namens Remove Unused Media *) noch dazu von einem Kollegen mitentwickelt wurde, den ich schon lange kenne, war’s für mich klar, dass ich zuschlage und mir gleich die Lifetime-Lizenz sichere. Denn nicht erst, wenn die WordPress Mediathek voll ist, wäre es an der Zeit aufzuräumen, der WordPress Mediathek Speicherplatz bei deinem Provider ist sicher nicht unendlich vorhanden! Und vor kurzem war ich auf der Suche nach einem guten Thema für ein Live-Video und …

Newsletter schreiben - 3 falsche Gründe, um es nicht zu tun

Newsletter schreiben – 3 falsche Gründe, die dagegen sprechen

Deine Social-Media-Postings sind wahre Kunstwerke? Du schreibst mit Begeisterung Blog-Artikel? OK, wir wollen’s mal nicht übertreiben, aber das ist ein Phänomen, dem ich recht häufig begegne: Gewisse Arten von Content fallen leicht, zu anderen kannst du dich einfach nicht überwinden. Und dieser besondere Content, zu dem du dich nicht überwinden kannst, ist vielleicht der regelmäßige Newsletter … Dabei ist der genau die beste Möglichkeit, um Vertrauen zu dir aufzubauen – und im Endeffekt auch, um deine Produkte zu verkaufen! Ich finde es total schade, wenn du diese Gelegenheit vorbeiziehen lasst, und darum zeige ich dir in diesem Artikel einen anderen (nämlich meinen ganz persönlichen) Blick auf die „vorgeschobenen“ Gründe, warum du vielleicht keinen Newsletter verschickst. „Ich weiß nicht, was ich im Newsletter schreiben soll!“ Woher kommt eigentlich diese Schreib-Blockade, besonders wenn’s um Newsletter geht? Daher, dass du deinen Newsletter mit typischen Verkaufs-Newslettern vergleichst? Oder daher, dass du deinen Newsletter nicht als wertvollen Content und Service-Leistung ansiehst? Es kann aber auch daran liegen, dass du schon oft gelesen oder gehört hast, dass du deinen Newsletter nur …

Content schneller produzieren mit Workflows

Content schneller produzieren mit diesen 3 Workflows

„Es ist so großartig, den Content für das ganze nächste Monat geplant zu haben!“ Wenn es bei diesem erleichterten Stoßseufzer bleiben würde, wäre die Welt, wie sie uns gefällt. Aber leider steht nach dem Planen und vor dem Veröffentlichen auch noch das Produzieren dieser Content-Stücke. Und daran hapert es oft. Der Hauptfehler, den ich bei meinen TeilnehmerInnen des Content-Planungs-Clubs sehe, besteht darin, sehr optimistisch zu planen, ohne zu überlegen, wann denn all diese geplanten Inhalte produziert werden sollen! Darum soll’s aber hier in erster Linie nicht gehen, sondern darum, welche Workflows du anwenden kannst, um aus nur einem Content-Stück schneller mehrere zu machen. Weniger (Themen) ist mehr! Das widerspricht gefühlt dem, was ich in der Einleitung geschrieben habe. Aber eben nur „gefühlt“. Denn es geht dabei nicht darum, für jeden Kanal ganz exklusive Inhalte mit ganz unterschiedlichen Themen zu produzieren, sondern ein Thema aufzugreifen und entsprechend den Anforderungen der einzelnen Kanäle mehrere daraus zu zaubern. Wichtig ist dabei, dass du weißt, welche Content-Art dir am leichtesten fällt. Ist es der Blogartikel, den du flott schreiben …